SenolytikumEinzelnsubkutane InjektionEvidenz D

FOXO4-DRI

Ein Peptid gegen gealterte Zellen. FOXO4-DRI bringt gezielt seneszente, funktionsgestörte Zellen zum Absterben und lässt gesunde unbehelligt. Daten zum Menschen fehlen vollständig.

Überwiegend Tierdaten13 QuellenRechner verfügbarExternes Produkt verfügbar
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FOXO4-DRI 10 mg — Vial mit gefriergetrocknetem Pulver
FOXO4-DRI · 10 mg

In 30 Sekunden verstanden

Was ist es?
Senolytikum · Einzelsubstanz
Wofür erforscht?
Langlebigkeit und Zellalterung
Datenlage
Stufe D — Überwiegend Tierstudien
Einschränkung
Tierstudien; Daten zur Sicherheit am Menschen fehlen vollständig.
Darreichungsform
subkutane Injektion
Startdosis
0,25 mg
einmal täglich · Woche 1-4
Aufziehen bis
7,5 Einheiten (0,075 mL)
Konzentration
3,33 mg/mL
Anmischen
3 mL
Bereich
0,25-0,5 mg

Diese Vialstärke im Rechner öffnen →Dosis und Häufigkeit gibst du dort selbst ein.

Schema

Dosierungsschema

Standard – schrittweiser Aufbau

Literaturschemaeinmal täglich · subkutane Injektion10 mg + 3 mL = 3,33 mg/mL
Belegt durchBachem
WocheTagesdosisEinheiten je Injektion
Woche 1-40,25 mg7,5 Einheiten (0,075 mL)
Woche 5-80,375 mg11 Einheiten (0,11 mL)
Woche 9-120,5 mg15 Einheiten (0,15 mL)
Woche 13-160,5 mg15 Einheiten (0,15 mL)
Extern

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Wirkung

Was FOXO4-DRI tut

FOXO4-DRI ist ein synthetisches Peptid, das gezielt gealterte, teilungsunfähige Zellen angreift — sogenannte seneszente Zellen. Es blockiert dafür die Verbindung zwischen den Proteinen FOXO4 und p53.

In gesunden Zellen bindet FOXO4 das p53 und hält es im Zellkern fest. Wird diese Bindung in seneszenten Zellen gelöst, wandert p53 zu den Mitochondrien und löst dort den Zelltod aus — gezielt in den gealterten, funktionsgestörten Zellen, während gesunde verschont bleiben.

In Tierstudien verringerte FOXO4-DRI die Zahl seneszenter Zellen, verbesserte die Gewebefunktion und milderte altersbedingte Veränderungen. Die spiegelbildliche Bauweise des Peptids, D-Retro-Inverso genannt, macht es stabiler und widerstandsfähiger gegen den Abbau durch Enzyme.

Beobachteter Nutzen

Nebenwirkungen

Datenlage

Wie gut ist das belegt?

D
Überwiegend Tierstudien
Belege stammen weit überwiegend aus Tiermodellen.

Tierstudien; Daten zur Sicherheit am Menschen fehlen vollständig.

Die Stufe beschreibt, wie gut untersucht ein Stoff ist — nicht, wie gut er wirkt. Eingestuft wird von Hand nach den unten aufgeführten Quellen; im Zweifel die schwächere Stufe.

Was die Stufen bedeuten und was hier fehlt
  1. AUmfangreiche HumanstudienZugelassenes Arzneimittel oder mehrere große kontrollierte Studien.
  2. BKlinische HumanstudienIn kontrollierten Studien am Menschen untersucht, Umfang begrenzt.
  3. CBegrenzte HumandatenKleine Studien, Fallserien oder Anwendung außerhalb kontrollierter Studien.
  4. DÜberwiegend TierstudienBelege stammen weit überwiegend aus Tiermodellen.
  5. EZell- und LaborversucheBelege stammen aus Zellkulturen oder Modellsystemen.

Für eine bessere EinstufungFür Stufe C fehlen Daten am Menschen — auch kleine Studien oder Fallserien.

Grundlage

Worauf sich alle Zahlen beziehen

Für FOXO4-DRI wird empfohlen, das 10-mg-Vial mit 3 mL bakteriostatischem Wasser anzumischen. Daraus ergibt sich eine Konzentration von 3,33 mg/mL.

Alle Zahlen weiter unten beziehen sich auf genau dieses Mischverhältnis. Die Einheitenangaben in den Tabellen gelten also nur, wenn du dieselbe Wassermenge verwendest.

Nimmst du mehr oder weniger Wasser, ändert sich die Konzentration — und damit jede Einheitenangabe. Die Wirkstoffmenge im Vial bleibt gleich, sie verteilt sich nur anders. Rechne in dem Fall mit dem Umrechner weiter unten, nicht mit den Tabellenwerten.

Angewendet wird einmal täglich, subkutan. Das Schema arbeitet sich schrittweise nach oben — die erste Stufe dient dazu, die Verträglichkeit zu prüfen.

Rechner

Eigene Dosis umrechnen

Aufziehen bis

Gerechnet mit 3,33 mg/mL auf einer U-100-Spritze. Vollständiger Rechner →

Zubereitung

Anmischen

  1. 3 mL bakteriostatisches Wasser mit einer sterilen Spritze aufziehen.
  2. Das Wasser langsam an der Innenwand des Vials hinunterlaufen lassen — nicht direkt auf das Pulver strahlen, sonst schäumt es.
  3. Das Vial vorsichtig schwenken oder rollen, bis sich das Pulver vollständig gelöst hat. Auf keinen Fall schütteln.
  4. Die Lösung muss klar sein. Ergibt 3,33 mg/mL.
  5. Vial mit Anmischdatum und Konzentration beschriften und sofort in den Kühlschrank stellen.

Bei 3,33 mg/mL entspricht 1 Einheit auf der U-100-Spritze (0,01 mL) etwa 0,033 mg.

Haltbarkeit

Lagerung

  • Gefriergetrocknet (ungeöffnet): einfrieren bei -20 °C
  • Angemischt: im Kühlschrank bei 2-8 °C
  • Wiederholtes Einfrieren und Auftauen vermeiden.
  • Vor Licht geschützt lagern und das Vial mit dem Anmischdatum beschriften.
Bedarf

Was du dafür brauchst

  • Gerechnet mit dem Standardschema oben und 7 Anwendungen pro Woche:
  • 12 Wochen: 4 Vials, 84 Insulinspritzen, 88 Alkoholtupfer, 12 mL bakteriostatisches Wasser (entspricht 2 × 10-mL-Flaschen).
  • 24 Wochen: 8 Vials, 168 Insulinspritzen, 176 Alkoholtupfer, 24 mL bakteriostatisches Wasser (entspricht 3 × 10-mL-Flaschen).
  • Ein Kanülenbehälter für die sichere Entsorgung.
  • Die Vialzahl ist aufgerundet; Restmengen im Vial sind dabei berücksichtigt.
Praxis

Wichtige Hinweise

Handhabung

Injektionstechnik

Beleg

Quellen

1präklinische Untersuchung
1Übersichtsarbeit
2amtliche Angaben
9weitere Quellen
13Quellen insgesamt

Eingeordnet nach dem, was in der Quellenangabe selbst steht. Wo die Art nicht eindeutig hervorgeht, zählt der Eintrag als weitere Quelle — nicht als Studie.

Allgemeine Grundlagen (5)

Diese Quellen stehen auf vielen Protokollen — sie belegen Injektionstechnik, Lagerung und Handhabung, nicht die Wirkung dieses Peptids.

  • MedlinePlusSubcutaneous (SQ) injections: technique, site selection, and safetyQuelle öffnen ↗
  • CDCVaccine administration: subcutaneous route (angle, site; no aspiration)Quelle öffnen ↗
  • CDC (Subcutaneous Injection PDF)Amtliche AngabeTechnique diagram and site guidance for subcutaneous injectionsQuelle öffnen ↗
  • NCBI BookshelfBest practices for injection (asepsis, preparation, and administration)Quelle öffnen ↗
  • PMCÜbersichtsarbeitSubcutaneous Drug Injection Review: pharmacologic considerations of the subcutaneous routeQuelle öffnen ↗
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Vorgeschlagen anhand von Wirkprinzip, gemeinsamer Mischung und Forschungsgebiet dieser Sammlung. Das ist keine Aussage darüber, dass die Stoffe gleichwertig oder austauschbar wären.

Quellen und Berechnungsgrundlagen im jeweiligen Eintrag. Ursprüngliche Zusammenstellung ↗

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10.09.2026: Rückmeldelink, Quellenverweise und Linkvorschau ergänzt. Das ist keine medizinische Prüfung des Eintrags.