BioregulatorEinzelnsubkutane InjektionEvidenz C

Epitalon (Epithalon)

Ein Peptid aus der Alternsforschung. Epitalon aktiviert die Telomerase, die die Chromosomenenden verlängert, und stellt die nächtliche Melatoninausschüttung wieder her.

Begrenzte Humandaten13 QuellenRechner verfügbarExternes Produkt verfügbar
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Epitalon (Epithalon) 10 mg — Vial mit gefriergetrocknetem Pulver
Epitalon (Epithalon) · 10 mg

In 30 Sekunden verstanden

Was ist es?
Bioregulator · Einzelsubstanz
Wofür erforscht?
Langlebigkeit und Zellalterung
Datenlage
Stufe C — Begrenzte Humandaten
Einschränkung
Zellversuche und Berichte aus russischer Langzeitforschung.
Darreichungsform
subkutane Injektion
Startdosis
5 mg
einmal täglich · Tag 1-20 (Cycle On)
Aufziehen bis
100 Einheiten (1,00 mL)
Konzentration
5 mg/mL
Anmischen
2 mL
Bereich
0 mg - 5 mg

Diese Vialstärke im Rechner öffnen →Dosis und Häufigkeit gibst du dort selbst ein.

Schema

Dosierungsschema

Standard – schrittweiser Aufbau

Literaturschemaeinmal täglich · subkutane Injektion10 mg + 2 mL = 5 mg/mL
PhaseTagesdosisEinheiten je Injektion
Tag 1-20 (Cycle On)5 mg100 Einheiten (1,00 mL)
Woche 4-26 (Cycle Off)0 mg-
Extern

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Wirkung

Was Epitalon (Epithalon) tut

Der Hauptansatzpunkt von Epitalon ist die Aktivierung der Telomerase, die die Telomere an den Chromosomenenden verlängert. In Zellversuchen setzte Epitalon die Telomerase in Gang und verlängerte die Telomere in menschlichen Zellkulturen, sodass sich die Zellen über die sonst übliche Teilungsgrenze hinaus weiter teilen konnten.

Darüber hinaus wirkt Epitalon auf das Hormonsystem: Es regt die nächtliche Melatoninausschüttung der Zirbeldrüse an und normalisiert damit bei gealterten Versuchstieren den Tagesrhythmus der Hormone.

Berichtet werden außerdem antioxidative Wirkungen, Einflüsse auf die Genregulation und eine Modulation des Immunsystems.

Beobachteter Nutzen

Nebenwirkungen

Datenlage

Wie gut ist das belegt?

C
Begrenzte Humandaten
Kleine Studien, Fallserien oder Anwendung außerhalb kontrollierter Studien.

Zellversuche und Berichte aus russischer Langzeitforschung.

Die Stufe beschreibt, wie gut untersucht ein Stoff ist — nicht, wie gut er wirkt. Eingestuft wird von Hand nach den unten aufgeführten Quellen; im Zweifel die schwächere Stufe.

Was die Stufen bedeuten und was hier fehlt
  1. AUmfangreiche HumanstudienZugelassenes Arzneimittel oder mehrere große kontrollierte Studien.
  2. BKlinische HumanstudienIn kontrollierten Studien am Menschen untersucht, Umfang begrenzt.
  3. CBegrenzte HumandatenKleine Studien, Fallserien oder Anwendung außerhalb kontrollierter Studien.
  4. DÜberwiegend TierstudienBelege stammen weit überwiegend aus Tiermodellen.
  5. EZell- und LaborversucheBelege stammen aus Zellkulturen oder Modellsystemen.

Für eine bessere EinstufungFür Stufe B fehlen kontrollierte Studien am Menschen.

Grundlage

Worauf sich alle Zahlen beziehen

Für Epitalon (Epithalon) wird empfohlen, das 10-mg-Vial mit 2 mL bakteriostatischem Wasser anzumischen. Daraus ergibt sich eine Konzentration von 5 mg/mL.

Alle Zahlen weiter unten beziehen sich auf genau dieses Mischverhältnis. Die Einheitenangaben in den Tabellen gelten also nur, wenn du dieselbe Wassermenge verwendest.

Nimmst du mehr oder weniger Wasser, ändert sich die Konzentration — und damit jede Einheitenangabe. Die Wirkstoffmenge im Vial bleibt gleich, sie verteilt sich nur anders. Rechne in dem Fall mit dem Umrechner weiter unten, nicht mit den Tabellenwerten.

Angewendet wird einmal täglich, subkutan. Das Schema arbeitet sich schrittweise nach oben — die erste Stufe dient dazu, die Verträglichkeit zu prüfen.

Rechner

Eigene Dosis umrechnen

Aufziehen bis

Gerechnet mit 5 mg/mL auf einer U-100-Spritze. Vollständiger Rechner →

Zubereitung

Anmischen

  1. 2 mL bakteriostatisches Wasser mit einer sterilen Spritze aufziehen.
  2. Das Wasser langsam an der Innenwand des Vials hinunterlaufen lassen — nicht direkt auf das Pulver strahlen, sonst schäumt es.
  3. Das Vial vorsichtig schwenken oder rollen, bis sich das Pulver vollständig gelöst hat. Auf keinen Fall schütteln.
  4. Die Lösung muss klar sein. Ergibt 5 mg/mL.
  5. Vial mit Anmischdatum und Konzentration beschriften und sofort in den Kühlschrank stellen.

Bei 5 mg/mL entspricht 1 Einheit auf der U-100-Spritze (0,01 mL) etwa 0,05 mg.

Haltbarkeit

Lagerung

  • Gefriergetrocknet (ungeöffnet): einfrieren bei -20 °C
  • Angemischt: im Kühlschrank bei 2-8 °C
  • Wiederholtes Einfrieren und Auftauen vermeiden.
  • Vor Licht geschützt lagern und das Vial mit dem Anmischdatum beschriften.
Bedarf

Was du dafür brauchst

  • Gerechnet mit dem Standardschema oben und 7 Anwendungen pro Woche:
  • 12 Wochen: 11 Vials, 84 Insulinspritzen, 95 Alkoholtupfer, 22 mL bakteriostatisches Wasser (entspricht 3 × 10-mL-Flaschen).
  • 24 Wochen: 11 Vials, 168 Insulinspritzen, 179 Alkoholtupfer, 22 mL bakteriostatisches Wasser (entspricht 3 × 10-mL-Flaschen).
  • Ein Kanülenbehälter für die sichere Entsorgung.
  • Die Vialzahl ist aufgerundet; Restmengen im Vial sind dabei berücksichtigt.
Praxis

Wichtige Hinweise

Handhabung

Injektionstechnik

Beleg

Quellen

1Übersichtsarbeit
12weitere Quellen
2025neueste Quelle
13Quellen insgesamt

Eingeordnet nach dem, was in der Quellenangabe selbst steht. Wo die Art nicht eindeutig hervorgeht, zählt der Eintrag als weitere Quelle — nicht als Studie.

Allgemeine Grundlagen (4)

Diese Quellen stehen auf vielen Protokollen — sie belegen Injektionstechnik, Lagerung und Handhabung, nicht die Wirkung dieses Peptids.

  • Johns Hopkins Arthritis CenterHow to Give a Subcutaneous Injection (patient education guide)Quelle öffnen ↗
  • CDCVaccine administration: subcutaneous route (angle/site; no aspiration)Quelle öffnen ↗
  • NCBI BookshelfBest practices for injection (asepsis, preparation, and administration)Quelle öffnen ↗
  • Subcutaneous Drug Injection Review (PMC)ÜbersichtsarbeitPharmacologic considerations of the subcutaneous routeQuelle öffnen ↗
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Vorgeschlagen anhand von Wirkprinzip, gemeinsamer Mischung und Forschungsgebiet dieser Sammlung. Das ist keine Aussage darüber, dass die Stoffe gleichwertig oder austauschbar wären.

Quellen und Berechnungsgrundlagen im jeweiligen Eintrag. Ursprüngliche Zusammenstellung ↗

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10.09.2026: Rückmeldelink, Quellenverweise und Linkvorschau ergänzt. Das ist keine medizinische Prüfung des Eintrags.