CJC-1295 NO DAC + Ipamorelin
Die gängigste Wachstumshormon-Kombination. Beide wirken kurz und stoßweise, über zwei verschiedene Rezeptoren — näher am natürlichen Muster als langwirksame Varianten.

In 30 Sekunden verstanden
- Was ist es?
- Wachstumshormon-Freisetzer · Fertigmischung
- Wofür erforscht?
- Muskelaufbau und Wachstumshormon · Schlaf und Erholung
- Datenlage
- Nicht eingestuft — nicht ausreichend dokumentiert
- Einschränkung
- Die Kombination als solche ist nicht untersucht. Die Einstufung der einzelnen Bestandteile findest du auf deren Seiten.
- Darreichungsform
- subkutane Injektion
Diese Vialstärke im Rechner öffnen →Dosis und Häufigkeit gibst du dort selbst ein.
Dosierungsschema
Standard – schrittweiser Aufbau
| Woche | Tagesdosis | Einheiten je Injektion |
|---|---|---|
| Woche 1-2 | 0,1 mg je | 3 Einheiten (0,03 mL) |
| Woche 3-4 | 0,15 mg je | 4,5 Einheiten (0,045 mL) |
| Woche 5-6 | 0,2 mg je | 6 Einheiten (0,06 mL) |
| Woche 7-12 | 0,25-0,3 mg je | 7,5-9 Einheiten (0,075-0,09 mL) |
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Was CJC-1295 NO DAC + Ipamorelin tut
CJC-1295 ohne DAC ist ein abgewandeltes GHRH-Analogon aus 29 Aminosäuren mit vier Austauschen. Es regt die stoßweise Wachstumshormonausschüttung der Hirnanhangsdrüse an; Humanstudien zeigen unter subkutaner Gabe anhaltende, dosisabhängige Anstiege von Wachstumshormon und IGF-1.
Ipamorelin ist ein Wachstumshormon-Freisetzer aus fünf Aminosäuren mit einer Halbwertszeit von etwa anderthalb bis zweieinhalb Stunden. Es löst einen raschen Ausschüttungsstoß aus, dessen Höhepunkt rund 40 Minuten nach der Gabe liegt. Wichtig dabei: Es hebt gezielt das Wachstumshormon an, ohne ACTH, Cortisol oder Prolaktin zu beeinflussen.
In Kombination können beide über einander ergänzende Rezeptorwege eine verstärkte Ausschüttung bewirken.
Beobachteter Nutzen
- Unterstützt anhaltend erhöhte Wachstumshormon- und IGF-1-Werte über stoßweise Freisetzung.
- Ipamorelin wirkt gezielt auf das Wachstumshormon, ohne Cortisol oder ACTH anzuheben.
- Für CJC-1295 ohne DAC wurde in Tiermodellen gezeigt, dass eine einmal tägliche Gabe das Wachstum normalisieren kann.
Nebenwirkungen
- Im Allgemeinen gut verträglich; möglich sind vorübergehendes Hitzegefühl, Kopfschmerzen oder Reaktionen an der Einstichstelle.
- Einzelne berichten von verstärktem Appetit, Wassereinlagerungen oder Kribbeln.
Wie gut ist das belegt?
Die Kombination als solche ist nicht untersucht. Die Einstufung der einzelnen Bestandteile findest du auf deren Seiten.
Die Stufe beschreibt, wie gut untersucht ein Stoff ist — nicht, wie gut er wirkt. Eingestuft wird von Hand nach den unten aufgeführten Quellen; im Zweifel die schwächere Stufe.
Was die Stufen bedeuten und was hier fehlt
- AUmfangreiche HumanstudienZugelassenes Arzneimittel oder mehrere große kontrollierte Studien.
- BKlinische HumanstudienIn kontrollierten Studien am Menschen untersucht, Umfang begrenzt.
- CBegrenzte HumandatenKleine Studien, Fallserien oder Anwendung außerhalb kontrollierter Studien.
- DÜberwiegend TierstudienBelege stammen weit überwiegend aus Tiermodellen.
- EZell- und LaborversucheBelege stammen aus Zellkulturen oder Modellsystemen.
Für eine bessere EinstufungFür eine Einstufung fehlen belegte Ergebnisse — ohne die steht hier bewusst keine geratene Note.
Worauf sich alle Zahlen beziehen
Für CJC-1295 NO DAC + Ipamorelin wird empfohlen, das 10-mg-Blend-Vial mit 3 mL bakteriostatischem Wasser anzumischen. Daraus ergibt sich eine Konzentration von 3,33 mg/mL.
Alle Zahlen weiter unten beziehen sich auf genau dieses Mischverhältnis. Die Einheitenangaben in den Tabellen gelten also nur, wenn du dieselbe Wassermenge verwendest.
Nimmst du mehr oder weniger Wasser, ändert sich die Konzentration — und damit jede Einheitenangabe. Die Wirkstoffmenge im Vial bleibt gleich, sie verteilt sich nur anders. Rechne in dem Fall mit dem Umrechner weiter unten, nicht mit den Tabellenwerten.
Angewendet wird einmal täglich, subkutan. Das Schema arbeitet sich schrittweise nach oben — die erste Stufe dient dazu, die Verträglichkeit zu prüfen.
Eigene Dosis umrechnen
Gerechnet mit 3,33 mg/mL auf einer U-100-Spritze. Vollständiger Rechner →
Anmischen
- 3 mL bakteriostatisches Wasser mit einer sterilen Spritze aufziehen.
- Das Wasser langsam an der Innenwand des Vials hinunterlaufen lassen — nicht direkt auf das Pulver strahlen, sonst schäumt es.
- Das Vial vorsichtig schwenken oder rollen, bis sich das Pulver vollständig gelöst hat. Auf keinen Fall schütteln.
- Die Lösung muss klar sein. Ergibt 3,33 mg/mL.
- Vial mit Anmischdatum und Konzentration beschriften und sofort in den Kühlschrank stellen.
Bei 3,33 mg/mL entspricht 1 Einheit auf der U-100-Spritze (0,01 mL) etwa 0,033 mg.
Lagerung
- Gefriergetrocknet (ungeöffnet): einfrieren bei -20 °C
- Angemischt: im Kühlschrank bei 2-8 °C
- Wiederholtes Einfrieren und Auftauen vermeiden.
- Vor Licht geschützt lagern und das Vial mit dem Anmischdatum beschriften.
Was du dafür brauchst
- Gerechnet mit dem Standardschema oben und 7 Anwendungen pro Woche:
- 12 Wochen: 2 Vials, 84 Insulinspritzen, 86 Alkoholtupfer, 6 mL bakteriostatisches Wasser (entspricht 1 × 10-mL-Flasche).
- 24 Wochen: 5 Vials, 168 Insulinspritzen, 173 Alkoholtupfer, 15 mL bakteriostatisches Wasser (entspricht 2 × 10-mL-Flaschen).
- Ein Kanülenbehälter für die sichere Entsorgung.
- Die Vialzahl ist aufgerundet; Restmengen im Vial sind dabei berücksichtigt.
Wichtige Hinweise
- Dosis, Datum und Einstichstelle jedes Mal notieren — nur so bleibt der Verlauf nachvollziehbar.
- Schrittweise steigern und Aufbaustufen nicht überspringen.
- Angemischte Vials nie über das angegebene Haltbarkeitsfenster hinaus verwenden.
- Bei trüber Lösung, Flocken oder Verfärbung das Vial verwerfen.
Injektionstechnik
- Vialdeckel und Einstichstelle mit einem Alkoholtupfer reinigen und vollständig trocknen lassen.
- Eine Hautfalte abheben und die Nadel im Winkel von 45 bis 90 Grad in das Unterhautfettgewebe einführen.
- Bei subkutaner Gabe nicht aspirieren. Langsam und gleichmäßig injizieren.
- Nach dem Injizieren einige Sekunden warten, bevor die Nadel zurückgezogen wird — so geht keine Dosis verloren.
- Einstichstellen systematisch wechseln (Bauch, Oberschenkel, Oberarm), um Verhärtungen zu vermeiden.
- Für jede Injektion eine neue sterile Nadel verwenden und sie sofort in einen Kanülenbehälter entsorgen.
Quellen
Eingeordnet nach dem, was in der Quellenangabe selbst steht. Wo die Art nicht eindeutig hervorgeht, zählt der Eintrag als weitere Quelle — nicht als Studie.
- PubMedProlonged stimulation of GH and IGF-1 secretion by CJC-1295 in healthy adultsQuelle öffnen ↗
- PubMedTiermodellOnce-daily CJC-1295 normalizes growth in GHRH knockout mouseQuelle öffnen ↗
- PubMedIpamorelin, the first selective growth hormone secretagogueQuelle öffnen ↗
- PMCBeyond the androgen receptor: GH secretagogues in body composition managementQuelle öffnen ↗
- PubMedPharmacokinetic-pharmacodynamic modeling of ipamorelin in human volunteersQuelle öffnen ↗
- PubMedIpamorelin GH pulse kinetics and timing studiesQuelle öffnen ↗
Allgemeine Grundlagen (6)
Diese Quellen stehen auf vielen Protokollen — sie belegen Injektionstechnik, Lagerung und Handhabung, nicht die Wirkung dieses Peptids.
- CDCVaccine administration: subcutaneous route (angle/site; no aspiration)Quelle öffnen ↗
- CDC (Subcut Injection PDF)Amtliche AngabeTechnique diagram and site guidance for subcutaneous injectionsQuelle öffnen ↗
- NCBI BookshelfBest practices for injection (asepsis, preparation, and administration)Quelle öffnen ↗
- Subcutaneous Drug Injection Review (PMC)ÜbersichtsarbeitPharmacologic considerations of the subcutaneous routeQuelle öffnen ↗
- Frontiers in EndocrinologyGrowth hormone secretagogues: history and clinical applicationsQuelle öffnen ↗
- Endocrine ReviewsGhrelin and growth hormone secretagogues: physiology and applicationsQuelle öffnen ↗
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Vorgeschlagen anhand von Wirkprinzip, gemeinsamer Mischung und Forschungsgebiet dieser Sammlung. Das ist keine Aussage darüber, dass die Stoffe gleichwertig oder austauschbar wären.
Quellen und Berechnungsgrundlagen im jeweiligen Eintrag. Ursprüngliche Zusammenstellung ↗