CJC-1295 DAC (5 mg) + Ipamorelin (5 mg) Stack
Zwei getrennte Vials, die zusammen angewendet werden. CJC-1295 DAC hält den Wachstumshormonspiegel über Tage oben, Ipamorelin liefert die täglichen Ausschüttungsstöße. Wichtig: getrennt anmischen, nicht in einer Spritze mischen.

In 30 Sekunden verstanden
- Was ist es?
- Wachstumshormon-Freisetzer · Kombination
- Wofür erforscht?
- Muskelaufbau und Wachstumshormon
- Datenlage
- Nicht eingestuft — nicht ausreichend dokumentiert
- Einschränkung
- Die Kombination als solche ist nicht untersucht. Die Einstufung der einzelnen Bestandteile findest du auf deren Seiten.
- Darreichungsform
- subkutane Injektion
Diese Vialstärke im Rechner öffnen →Dosis und Häufigkeit gibst du dort selbst ein.
Dosierungsschema
Standard – schrittweiser Aufbau
| Phase | Wochendosis | Einheiten je Injektion |
|---|---|---|
| Standard | 1,0 mg | 40 Einheiten (0,40 mL) |
| Fortgeschritten | 2,0 mg | 80 Einheiten (0,80 mL) |
Für alle Stufen gleich — Frequenz: einmal wöchentlich.
Standard – schrittweiser Aufbau
| Phase | Tagesdosis | Einheiten je Injektion | Frequenz |
|---|---|---|---|
| Woche 1-2 (Einstieg) | 0,1 mg | 6 Einheiten (0,06 mL) | einmal täglich |
| Woche 3-4 (Steigerung) | 0,15 mg | 9 Einheiten (0,09 mL) | einmal täglich |
| Woche 5+ (Erhaltung) | 0,2 mg | 12 Einheiten (0,12 mL) | einmal täglich |
| Fortgeschritten (Optional) | 0,3 mg | 18 Einheiten (0,18 mL) | einmal täglich or Geteilt: 2×/Tag |
Standard – schrittweiser Aufbau
| Woche | Ipamorelin (täglich) |
|---|---|
| Woche 1-2 | 0,1 mg (6 Einheiten) einmal täglich |
| Woche 3-4 | 0,15 mg (9 Einheiten) einmal täglich |
| Woche 5-12 | 0,2 mg (12 Einheiten) einmal täglich |
Für alle Stufen gleich — CJC-1295 DAC (wöchentlich): 1 mg (40 Einheiten) einmal wöchentlich.
Was CJC-1295 DAC (5 mg) + Ipamorelin (5 mg) Stack tut
CJC-1295 DAC wirkt als synthetisches GHRH-Analogon und regt die Hirnanhangsdrüse zur Wachstumshormonausschüttung an. Der angehängte Drug Affinity Complex bindet an Albumin im Blut und streckt die Halbwertszeit auf etwa sechs bis acht Tage. Das führt zu anhaltenden, dosisabhängig erhöhten Wachstumshormon- und IGF-1-Werten.
Ipamorelin ist ein gezielt wirkender Wachstumshormon-Freisetzer, der über den Ghrelin-Rezeptor rasche Ausschüttungsstöße auslöst, ohne ACTH, Cortisol oder Prolaktin nennenswert zu beeinflussen.
Kombiniert greifen beide an einander ergänzenden Stellen an — am GHRH-Rezeptor und am Ghrelin-Rezeptor — und verstärken so gemeinsam die körpereigene Ausschüttung. Wichtig: Es handelt sich um zwei getrennte Vials, die jeweils eigens angemischt und nach eigenem Zeitplan angewendet werden.
Beobachteter Nutzen
- Körperzusammensetzung: Wachstumshormon-Freisetzer zeigten in klinischen Studien mehr fettfreie Masse und weniger Fettmasse.
- Anhaltende Wirkung: CJC-1295 DAC hält Wachstumshormon und IGF-1 je Gabe sechs bis elf Tage erhöht.
- Gezieltheit: Ipamorelin hebt in therapeutischen Dosierungen Cortisol und ACTH nicht nennenswert an.
- Beide Peptide wurden in Humanstudien gut vertragen.
Nebenwirkungen
- Am häufigsten vorübergehende Reaktionen an der Einstichstelle.
- Bei Substanzen, die das Wachstumshormon anheben, wurden Wassereinlagerungen, leichte Kopfschmerzen und kurzzeitiges Kribbeln oder Taubheitsgefühl berichtet.
Wie gut ist das belegt?
Die Kombination als solche ist nicht untersucht. Die Einstufung der einzelnen Bestandteile findest du auf deren Seiten.
Die Stufe beschreibt, wie gut untersucht ein Stoff ist — nicht, wie gut er wirkt. Eingestuft wird von Hand nach den unten aufgeführten Quellen; im Zweifel die schwächere Stufe.
Was die Stufen bedeuten und was hier fehlt
- AUmfangreiche HumanstudienZugelassenes Arzneimittel oder mehrere große kontrollierte Studien.
- BKlinische HumanstudienIn kontrollierten Studien am Menschen untersucht, Umfang begrenzt.
- CBegrenzte HumandatenKleine Studien, Fallserien oder Anwendung außerhalb kontrollierter Studien.
- DÜberwiegend TierstudienBelege stammen weit überwiegend aus Tiermodellen.
- EZell- und LaborversucheBelege stammen aus Zellkulturen oder Modellsystemen.
Für eine bessere EinstufungFür eine Einstufung fehlen belegte Ergebnisse — ohne die steht hier bewusst keine geratene Note.
Worauf sich alle Zahlen beziehen
Für CJC-1295 DAC (5 mg) + Ipamorelin (5 mg) Stack wird empfohlen, das 5-mg-+-5-mg-Vial mit 2 mL bakteriostatischem Wasser anzumischen. Daraus ergibt sich eine Konzentration von 2,5 mg/mL.
Alle Zahlen weiter unten beziehen sich auf genau dieses Mischverhältnis. Die Einheitenangaben in den Tabellen gelten also nur, wenn du dieselbe Wassermenge verwendest.
Nimmst du mehr oder weniger Wasser, ändert sich die Konzentration — und damit jede Einheitenangabe. Die Wirkstoffmenge im Vial bleibt gleich, sie verteilt sich nur anders. Rechne in dem Fall mit dem Umrechner weiter unten, nicht mit den Tabellenwerten.
Angewendet wird einmal täglich, subkutan. Das Schema arbeitet sich schrittweise nach oben — die erste Stufe dient dazu, die Verträglichkeit zu prüfen.
Eigene Dosis umrechnen
Gerechnet mit 2,5 mg/mL auf einer U-100-Spritze. Vollständiger Rechner →
Anmischen
- 2 mL bakteriostatisches Wasser mit einer sterilen Spritze aufziehen.
- Das Wasser langsam an der Innenwand des Vials hinunterlaufen lassen — nicht direkt auf das Pulver strahlen, sonst schäumt es.
- Das Vial vorsichtig schwenken oder rollen, bis sich das Pulver vollständig gelöst hat. Auf keinen Fall schütteln.
- Die Lösung muss klar sein. Ergibt 2,5 mg/mL.
- Vial mit Anmischdatum und Konzentration beschriften und sofort in den Kühlschrank stellen.
Bei 2,5 mg/mL entspricht 1 Einheit auf der U-100-Spritze (0,01 mL) etwa 0,025 mg.
Lagerung
- Gefriergetrocknet (ungeöffnet): einfrieren bei -15 °C
- Angemischt: im Kühlschrank bei 2-8 °C
- Vor Licht geschützt lagern und das Vial mit dem Anmischdatum beschriften.
Was du dafür brauchst
- Für jeden der Bestandteile getrennt: ein Peptid-Vial und bakteriostatisches Wasser in der oben je Bestandteil genannten Menge.
- Insulinspritzen: für jede Injektion und jeden Bestandteil eine neue sterile Spritze.
- Alkoholtupfer: einer für den Vialdeckel, einer für die Einstichstelle — je Injektion.
- Ein Kanülenbehälter für die sichere Entsorgung.
- Wichtig: Die Bestandteile werden getrennt angemischt, getrennt gelagert und nicht in einer Spritze zusammengezogen. Ihre Zeitpläne unterscheiden sich.
Wichtige Hinweise
- Dosis, Datum und Einstichstelle jedes Mal notieren — nur so bleibt der Verlauf nachvollziehbar.
- Schrittweise steigern und Aufbaustufen nicht überspringen.
- Angemischte Vials nie über das angegebene Haltbarkeitsfenster hinaus verwenden.
- Bei trüber Lösung, Flocken oder Verfärbung das Vial verwerfen.
Injektionstechnik
- Vialdeckel und Einstichstelle mit einem Alkoholtupfer reinigen und vollständig trocknen lassen.
- Eine Hautfalte abheben und die Nadel im Winkel von 45 bis 90 Grad in das Unterhautfettgewebe einführen.
- Bei subkutaner Gabe nicht aspirieren. Langsam und gleichmäßig injizieren.
- Nach dem Injizieren einige Sekunden warten, bevor die Nadel zurückgezogen wird — so geht keine Dosis verloren.
- Einstichstellen systematisch wechseln (Bauch, Oberschenkel, Oberarm), um Verhärtungen zu vermeiden.
- Für jede Injektion eine neue sterile Nadel verwenden und sie sofort in einen Kanülenbehälter entsorgen.
Quellen
Eingeordnet nach dem, was in der Quellenangabe selbst steht. Wo die Art nicht eindeutig hervorgeht, zählt der Eintrag als weitere Quelle — nicht als Studie.
- Journal of Clinical Endocrinology & MetabolismProlonged stimulation of GH and IGF-I secretion by CJC-1295 in healthy adultsQuelle öffnen ↗
- European Journal of EndocrinologyIpamorelin, the first selective growth hormone secretagogueQuelle öffnen ↗
- Endocrine ReviewsGrowth hormone secretagogues: mechanisms and clinical applicationsQuelle öffnen ↗
- Sleep Medicine ReviewsSleep and the GH/IGF-1 axis: physiological and clinical implicationsQuelle öffnen ↗
- Translational Andrology and Urology (PMC)GH secretagogues in body composition management for hypogonadal malesQuelle öffnen ↗
- International Journal of Surgery (PubMed)Ipamorelin for postoperative ileus: tolerability and safety in bowel resection patientsQuelle öffnen ↗
- NCBI BookshelfParenteral medication administration: subcutaneous injection techniqueQuelle öffnen ↗
Allgemeine Grundlagen (5)
Diese Quellen stehen auf vielen Protokollen — sie belegen Injektionstechnik, Lagerung und Handhabung, nicht die Wirkung dieses Peptids.
- BachemHandling and storage guidelines for peptides (lyophilized stability)Quelle öffnen ↗
- CDCVaccine administration guidelines: subcutaneous route (no aspiration required)Quelle öffnen ↗
- Growth Hormone & IGF Research (ScienceDirect)TiermodellIpamorelin induces longitudinal bone growth in ratsQuelle öffnen ↗
- Physiological ReviewsThe somatotropic axis: GH and IGF-1 regulation and actionsQuelle öffnen ↗
- Clinical Drug Investigation (PMC)Subcutaneous drug delivery: pharmacokinetic considerationsQuelle öffnen ↗
Ähnliche Peptide
Vorgeschlagen anhand von Wirkprinzip, gemeinsamer Mischung und Forschungsgebiet dieser Sammlung. Das ist keine Aussage darüber, dass die Stoffe gleichwertig oder austauschbar wären.
Quellen und Berechnungsgrundlagen im jeweiligen Eintrag. Ursprüngliche Zusammenstellung ↗