Peptikon
Wachstumshormon-FreisetzerEinzelnsubkutane InjektionEvidenz C

CJC-1295 DAC

Ein langwirksamer Wachstumshormon-Anreger. Nach einer einzelnen Injektion war das Wachstumshormon in einer frühen Humanstudie sechs Tage oder länger erhöht, IGF-1 neun bis elf Tage — der natürliche Ausschüttungsrhythmus bleibt dabei erhalten.

Erhältlich als 2 mg · 5 mg

Begrenzte Humandaten21 QuellenRechner verfügbarExternes Produkt verfügbar
Weitere Aktionen
Merkliste
Passende Produkte verfügbar1 passendes Produkt bei Europa-Peptide, dem externen AnbieterProdukte ansehen ↓
CJC-1295 DAC 2 mg — Vial mit gefriergetrocknetem Pulver
CJC-1295 DAC · 2 mg

In 30 Sekunden verstanden

Was ist es?
Wachstumshormon-Freisetzer · Einzelsubstanz
Wofür erforscht?
Wachstumshormonausschüttung
Datenlage
Stufe C — Begrenzte Humandaten
Einschränkung
Frühe Humanstudien zur Hormonausschüttung, keine Zulassungsstudie und keine Endpunktstudien.
Darreichungsform
subkutane Injektion
Vialgröße

Alle Zahlen unten — Startdosis, Einheiten, Anmischen, Lagerung und Bedarf — gelten für die gewählte Größe.

Startdosis
2 mg
einmal wöchentlich · Woche 1-12
Aufziehen bis
100 Einheiten (1,00 mL)
Konzentration
2 mg/mL
Anmischen
1 mL
Bereich
2 mg

Diese Vialstärke im Rechner öffnen →Dosis und Häufigkeit gibst du dort selbst ein.

Schema

Dosierungsschema

Keine StudienangabeDie folgenden Angaben stammen aus Erfahrungsberichten, nicht aus Studien am Menschen. Nachgerechnet ist hier nur die Umrechnung auf Vialgröße und Spritzeneinheiten.

Standard – schrittweiser Aufbau

Aus Erfahrungsberichten — keine Studienangabeeinmal wöchentlich · subkutane Injektion2 mg + 1 mL = 2 mg/mL
WocheWochendosisEinheiten je Injektion
Woche 1-122 mg100 Einheiten (1,00 mL)
Extern

Passende Produkte bei Europa-Peptide

Externe Produktangebote passend zu diesem Eintrag. Die Links führen zu Europa-Peptide.

Externer Anbieter. Kauf, Versand, Produktqualität und Vertragsabwicklung erfolgen ausschließlich über Europa-Peptide.

Wirkung

Was CJC-1295 DAC tut

CJC-1295 DAC ist ein abgewandeltes GHRH-Analogon aus 30 Aminosäuren, an das ein sogenannter Drug Affinity Complex gekoppelt ist. Dieser bindet sich nach der Injektion fest an Albumin im Blut und verlängert die Halbwertszeit dadurch von wenigen Minuten auf etwa sechs bis acht Tage — daher genügt eine Injektion pro Woche.

Der Wirkstoff bindet an GHRH-Rezeptoren der somatotropen Zellen in der Hirnanhangsdrüse und verstärkt dort Bildung und stoßweise Freisetzung von Wachstumshormon. Häufigkeit und Höhe der Ausschüttungsstöße blieben in der Messstudie unverändert — der Grundspiegel zwischen den Stößen stieg dagegen auf das Siebeneinhalbfache. Dieser angehobene Grundspiegel trug den Anstieg von IGF-1.

In einer frühen Humanstudie an Gesunden stieg das Wachstumshormon nach einer einzelnen Gabe auf das Zwei- bis Zehnfache und blieb sechs Tage oder länger erhöht; IGF-1 stieg auf das Anderthalb- bis Dreifache und blieb neun bis elf Tage erhöht. Die Halbwertszeit von CJC-1295 lag bei 5,8 bis 8,1 Tagen. Nach mehreren Gaben blieb IGF-1 bis zu 28 Tage über dem Ausgangswert.

Zulassung und Recht: Die US-Arzneimittelbehörde FDA führt CJC-1295 auf ihrer Liste von Wirkstoffen, deren Verarbeitung in Apotheken erhebliche Sicherheitsrisiken bergen kann; genannt werden mögliche Immunreaktionen und gemeldete schwere Nebenwirkungen mit Herzrasen und Gefäßerweiterung. Der Antrag, den Stoff für Apothekenrezepturen zuzulassen, wurde zurückgezogen. Zugelassen ist CJC-1295 nirgends.

Beobachteter Nutzen

Nebenwirkungen

Datenlage

Wie gut ist das belegt?

C
Begrenzte Humandaten
Kleine Studien, Fallserien oder Anwendung außerhalb kontrollierter Studien.

Frühe Humanstudien zur Hormonausschüttung, keine Zulassungsstudie und keine Endpunktstudien.

Die Stufe beschreibt, wie gut untersucht ein Stoff ist — nicht, wie gut er wirkt. Eingestuft wird von Hand nach den unten aufgeführten Quellen; im Zweifel die schwächere Stufe.

Was die Stufen bedeuten und was hier fehlt
  1. AUmfangreiche HumanstudienZugelassenes Arzneimittel oder mehrere große kontrollierte Studien.
  2. BKlinische HumanstudienIn kontrollierten Studien am Menschen untersucht, Umfang begrenzt.
  3. CBegrenzte HumandatenKleine Studien, Fallserien oder Anwendung außerhalb kontrollierter Studien.
  4. DÜberwiegend TierstudienBelege stammen weit überwiegend aus Tiermodellen.
  5. EZell- und LaborversucheBelege stammen aus Zellkulturen oder Modellsystemen.

Für eine bessere EinstufungFür Stufe B fehlen kontrollierte Studien am Menschen.

Grundlage

Worauf sich alle Zahlen beziehen

Für CJC-1295 DAC wird empfohlen, das 2-mg-Vial mit 1 mL bakteriostatischem Wasser anzumischen. Daraus ergibt sich eine Konzentration von 2 mg/mL.

Alle Zahlen weiter unten beziehen sich auf genau dieses Mischverhältnis. Die Einheitenangaben in den Tabellen gelten also nur, wenn du dieselbe Wassermenge verwendest.

Nimmst du mehr oder weniger Wasser, ändert sich die Konzentration — und damit jede Einheitenangabe. Die Wirkstoffmenge im Vial bleibt gleich, sie verteilt sich nur anders. Rechne in dem Fall mit dem Umrechner weiter unten, nicht mit den Tabellenwerten.

Angewendet wird einmal wöchentlich, subkutan. Das Schema arbeitet sich schrittweise nach oben — die erste Stufe dient dazu, die Verträglichkeit zu prüfen.

Rechner

Eigene Dosis umrechnen

Aufziehen bis
—
—

Gerechnet mit 2 mg/mL auf einer U-100-Spritze. Vollständiger Rechner →

Zubereitung

Anmischen

  1. 1 mL bakteriostatisches Wasser mit einer sterilen Spritze aufziehen.
  2. Das Wasser langsam an der Innenwand des Vials hinunterlaufen lassen — nicht direkt auf das Pulver strahlen, sonst schäumt es.
  3. Das Vial vorsichtig schwenken oder rollen, bis sich das Pulver vollständig gelöst hat. Auf keinen Fall schütteln.
  4. Die Lösung muss klar sein. Ergibt 2 mg/mL.
  5. Vial mit Anmischdatum und Konzentration beschriften und sofort in den Kühlschrank stellen.

Bei 2 mg/mL entspricht 1 Einheit auf der U-100-Spritze (0,01 mL) etwa 0,02 mg.

Haltbarkeit

Lagerung

  • Gefriergetrocknet (ungeöffnet): einfrieren bei -20 °C
  • Angemischt: im Kühlschrank bei 2-8 °C
  • Wiederholtes Einfrieren und Auftauen vermeiden.
  • Vor Licht geschützt lagern und das Vial mit dem Anmischdatum beschriften.
Bedarf

Was du dafür brauchst

  • Gerechnet mit dem Standardschema oben und 1 Anwendung pro Woche:
  • 12 Wochen: 12 Vials, 12 Insulinspritzen, 24 Alkoholtupfer, 12 mL bakteriostatisches Wasser (entspricht 2 × 10-mL-Flaschen).
  • 24 Wochen: 24 Vials, 24 Insulinspritzen, 48 Alkoholtupfer, 24 mL bakteriostatisches Wasser (entspricht 3 × 10-mL-Flaschen).
  • Ein Kanülenbehälter für die sichere Entsorgung.
  • Die Vialzahl ist aufgerundet; Restmengen im Vial sind dabei berücksichtigt.
Praxis

Wichtige Hinweise

Handhabung

Injektionstechnik

Seitenstand: . Veröffentlichungsjahre stehen bei den einzelnen Quellen.

Beleg

Quellen

1präklinische Untersuchung
1Übersichtsarbeit
1amtliche Angabe
18weitere Quellen
2026neueste Quelle
21Quellen insgesamt

Eingeordnet nach dem, was in der Quellenangabe selbst steht. Wo die Art nicht eindeutig hervorgeht, zählt der Eintrag als weitere Quelle — nicht als Studie.

Allgemeine Grundlagen (6)

Diese Quellen stehen auf vielen Protokollen — sie belegen Injektionstechnik, Lagerung und Handhabung, nicht die Wirkung dieses Peptids.

  • BachemHandling and storage guidelines for peptidesQuelle öffnen ↗
  • CDCPreventing unsafe injection practices and clinical safety guidelinesQuelle öffnen ↗
  • MedlinePlusSubcutaneous (SQ) injections: technique, site selection, and rotationQuelle öffnen ↗
  • NIBSCPeptide storage recommendations and stability guidelinesQuelle öffnen ↗
  • Johns Hopkins Arthritis CenterAmtliche AngabeHow to give a subcutaneous injection (patient guidance)Quelle öffnen ↗
  • Am J Physiol Endocrinol Metab (2006)Tiermodell2006Alba M et al. Once-daily CJC-1295 normalizes growth in GHRH knockout mouseQuelle öffnen ↗
Verwandt

Ähnliche Peptide

Vorgeschlagen anhand von Wirkprinzip, gemeinsamer Mischung und Forschungsgebiet dieser Sammlung. Das ist keine Aussage darüber, dass die Stoffe gleichwertig oder austauschbar wären.

Quellen und Berechnungsgrundlagen im jeweiligen Eintrag. Die Dosierungsschemata stammen aus Erfahrungsberichten, nicht aus Studien am Menschen; hier nachgerechnet ist die Umrechnung auf Vialgröße und Spritzeneinheiten.