BioregulatorEinzelnsubkutane InjektionEvidenz C

Vesugen (Lys-Glu-Asp)

Ein Bioregulator für die Gefäße. Vesugen soll die Erneuerung der Gefäßinnenwand unterstützen; berichtet werden zudem Wirkungen auf Gedächtnis und Aufmerksamkeit bei älteren Menschen.

Begrenzte Humandaten15 QuellenRechner verfügbar
Vesugen (Lys-Glu-Asp) 20 mg — Vial mit gefriergetrocknetem Pulver
Vesugen (Lys-Glu-Asp) · 20 mg

In 30 Sekunden verstanden

Was ist es?
Bioregulator · Einzelsubstanz
Datenlage
Stufe C — Begrenzte Humandaten
Einschränkung
Berichte zu oraler Anwendung bei älteren Menschen, sonst Zellversuche.
Darreichungsform
subkutane Injektion
Startdosis
0,5 mg
einmal täglich · Woche 1
Aufziehen bis
7,5 Einheiten (0,075 mL)
Konzentration
6,67 mg/mL
Anmischen
3 mL
Bereich
0,5-2 mg

Diese Vialstärke im Rechner öffnen →Dosis und Häufigkeit gibst du dort selbst ein.

Schema

Dosierungsschema

Standard – schrittweiser Aufbau

Literaturschemaeinmal täglich · subkutane Injektion20 mg + 3 mL = 6,67 mg/mL
WocheTagesdosisEinheiten je Injektion
Woche 10,5 mg7,5 Einheiten (0,075 mL)
Woche 21,0 mg15 Einheiten (0,15 mL)
Woche 31,5 mg22,5 Einheiten (0,225 mL)
ab Woche 41,5-2,0 mg22,5-30 Einheiten (0,225-0,30 mL)
Wirkung

Was Vesugen (Lys-Glu-Asp) tut

Vesugen ist ein Dreifachpeptid aus Lysin, Glutaminsäure und Asparaginsäure, abgeleitet von Aminosäuren, die in Proteinen der Gefäßwand vorkommen.

Untersuchungen deuten darauf hin, dass es die Vermehrung der Zellen der Gefäßinnenwand unterstützt, indem es die Bildung von Ki-67 beeinflusst — eines Proteins, das eng mit der Zellteilung verbunden ist. Vermutet wird eine Wechselwirkung mit dem Steuerbereich des Ki-67-Gens und damit ein epigenetischer Einfluss.

Weitere Studien legen nahe, dass Vesugen die Bildung von Endothelin-1 normalisieren und die Menge an Sirtuin-1 in den Zellen der Gefäßinnenwand erhöhen kann.

Beobachteter Nutzen

Nebenwirkungen

Datenlage

Wie gut ist das belegt?

C
Begrenzte Humandaten
Kleine Studien, Fallserien oder Anwendung außerhalb kontrollierter Studien.

Berichte zu oraler Anwendung bei älteren Menschen, sonst Zellversuche.

Die Stufe beschreibt, wie gut untersucht ein Stoff ist — nicht, wie gut er wirkt. Eingestuft wird von Hand nach den unten aufgeführten Quellen; im Zweifel die schwächere Stufe.

Was die Stufen bedeuten und was hier fehlt
  1. AUmfangreiche HumanstudienZugelassenes Arzneimittel oder mehrere große kontrollierte Studien.
  2. BKlinische HumanstudienIn kontrollierten Studien am Menschen untersucht, Umfang begrenzt.
  3. CBegrenzte HumandatenKleine Studien, Fallserien oder Anwendung außerhalb kontrollierter Studien.
  4. DÜberwiegend TierstudienBelege stammen weit überwiegend aus Tiermodellen.
  5. EZell- und LaborversucheBelege stammen aus Zellkulturen oder Modellsystemen.

Für eine bessere EinstufungFür Stufe B fehlen kontrollierte Studien am Menschen.

Grundlage

Worauf sich alle Zahlen beziehen

Für Vesugen (Lys-Glu-Asp) wird empfohlen, das 20-mg-Vial mit 3 mL bakteriostatischem Wasser anzumischen. Daraus ergibt sich eine Konzentration von 6,67 mg/mL.

Alle Zahlen weiter unten beziehen sich auf genau dieses Mischverhältnis. Die Einheitenangaben in den Tabellen gelten also nur, wenn du dieselbe Wassermenge verwendest.

Nimmst du mehr oder weniger Wasser, ändert sich die Konzentration — und damit jede Einheitenangabe. Die Wirkstoffmenge im Vial bleibt gleich, sie verteilt sich nur anders. Rechne in dem Fall mit dem Umrechner weiter unten, nicht mit den Tabellenwerten.

Angewendet wird einmal täglich, subkutan. Das Schema arbeitet sich schrittweise nach oben — die erste Stufe dient dazu, die Verträglichkeit zu prüfen.

Rechner

Eigene Dosis umrechnen

Aufziehen bis

Gerechnet mit 6,67 mg/mL auf einer U-100-Spritze. Vollständiger Rechner →

Zubereitung

Anmischen

  1. 3 mL bakteriostatisches Wasser mit einer sterilen Spritze aufziehen.
  2. Das Wasser langsam an der Innenwand des Vials hinunterlaufen lassen — nicht direkt auf das Pulver strahlen, sonst schäumt es.
  3. Das Vial vorsichtig schwenken oder rollen, bis sich das Pulver vollständig gelöst hat. Auf keinen Fall schütteln.
  4. Die Lösung muss klar sein. Ergibt 6,67 mg/mL.
  5. Vial mit Anmischdatum und Konzentration beschriften und sofort in den Kühlschrank stellen.

Bei 6,67 mg/mL entspricht 1 Einheit auf der U-100-Spritze (0,01 mL) etwa 0,067 mg.

Haltbarkeit

Lagerung

  • Gefriergetrocknet (ungeöffnet): einfrieren bei -20 °C
  • Angemischt: im Kühlschrank bei 2-8 °C
  • Wiederholtes Einfrieren und Auftauen vermeiden.
  • Vor Licht geschützt lagern und das Vial mit dem Anmischdatum beschriften.
Bedarf

Was du dafür brauchst

  • Gerechnet mit dem Standardschema oben und 7 Anwendungen pro Woche:
  • 12 Wochen: 8 Vials, 84 Insulinspritzen, 92 Alkoholtupfer, 24 mL bakteriostatisches Wasser (entspricht 3 × 10-mL-Flaschen).
  • 24 Wochen: 16 Vials, 168 Insulinspritzen, 184 Alkoholtupfer, 48 mL bakteriostatisches Wasser (entspricht 5 × 10-mL-Flaschen).
  • Ein Kanülenbehälter für die sichere Entsorgung.
  • Die Vialzahl ist aufgerundet; Restmengen im Vial sind dabei berücksichtigt.
Praxis

Wichtige Hinweise

Handhabung

Injektionstechnik

Beleg

Quellen

2präklinische Untersuchungen
1Übersichtsarbeit
1amtliche Angabe
11weitere Quellen
2024neueste Quelle
15Quellen insgesamt

Eingeordnet nach dem, was in der Quellenangabe selbst steht. Wo die Art nicht eindeutig hervorgeht, zählt der Eintrag als weitere Quelle — nicht als Studie.

Allgemeine Grundlagen (7)

Diese Quellen stehen auf vielen Protokollen — sie belegen Injektionstechnik, Lagerung und Handhabung, nicht die Wirkung dieses Peptids.

  • MedlinePlusAmtliche AngabeSubcutaneous (SQ) injections: technique and site guidanceQuelle öffnen ↗
  • NCBI BookshelfBest practices for injection (WHO guidelines)Quelle öffnen ↗
  • Int J Mol Sci (2022)2022Neuroepigenetic Mechanisms of Action of Ultrashort Peptides in Alzheimer’s DiseaseQuelle öffnen ↗
  • Pharmaceuticals (2021)Tiermodell2021Neuroprotective Effects of Tripeptides-Epigenetic Regulators in Mouse Model of Alzheimer’s DiseaseQuelle öffnen ↗
  • CDCVaccine administration: subcutaneous injection techniqueQuelle öffnen ↗
  • Biogerontology (2010)2010Peptide bioregulation of aging: Results and prospects (Anisimov & Khavinson)Quelle öffnen ↗
  • Stem Cell Rev Rep (2020)2020Peptide Regulation of Cell DifferentiationQuelle öffnen ↗
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Vorgeschlagen anhand von Wirkprinzip, gemeinsamer Mischung und Forschungsgebiet dieser Sammlung. Das ist keine Aussage darüber, dass die Stoffe gleichwertig oder austauschbar wären.

Quellen und Berechnungsgrundlagen im jeweiligen Eintrag. Ursprüngliche Zusammenstellung ↗

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10.09.2026: Rückmeldelink, Quellenverweise und Linkvorschau ergänzt. Das ist keine medizinische Prüfung des Eintrags.