BioregulatorEinzelnsubkutane InjektionEvidenz D

Testagen

Ein Bioregulator aus Hirnanhangsdrüsen-Auszügen. In Tiermodellen normalisierte er Schilddrüsenwerte und beeinflusste die Hormonachse zu den Keimdrüsen. Daten zum Menschen fehlen.

Überwiegend Tierdaten11 QuellenRechner verfügbar
Testagen 20 mg — Vial mit gefriergetrocknetem Pulver
Testagen · 20 mg

In 30 Sekunden verstanden

Was ist es?
Bioregulator · Einzelsubstanz
Wofür erforscht?
Hormonachse, Testosteron und Fruchtbarkeit
Datenlage
Stufe D — Überwiegend Tierstudien
Einschränkung
Vogelmodelle; keine klinischen Studien am Menschen.
Darreichungsform
subkutane Injektion
Startdosis
0,1 mg
einmal täglich · Woche 1-2
Aufziehen bis
1,5 Einheiten (0,015 mL)
Konzentration
6,67 mg/mL
Anmischen
3 mL
Bereich
0,1-0,3 mg

Diese Vialstärke im Rechner öffnen →Dosis und Häufigkeit gibst du dort selbst ein.

Schema

Dosierungsschema

Standard – schrittweiser Aufbau

Literaturschemaeinmal täglich · subkutane Injektion20 mg + 3 mL = 6,67 mg/mL
Belegt durchPubMedPubMed
WocheTagesdosisEinheiten je Injektion
Woche 1-20,1 mg1,5 Einheiten (0,015 mL)
Woche 3-40,15 mg2,25 Einheiten (0,0225 mL)
Woche 5-80,2 mg3 Einheiten (0,03 mL)
Woche 9-12 (Optional)0,25-0,3 mg3,75-4,5 Einheiten (0,0375-0,045 mL)
Wirkung

Was Testagen tut

Testagen besteht aus vier Aminosäuren und gehört zu den kurzen Bioregulatoren, die aus Auszügen des Hirnanhangsdrüsen-Vorderlappens abgeleitet wurden.

Vorklinische Untersuchungen an Vogelmodellen zeigen, dass dieses Vierfachpeptid bei Tieren ohne Hirnanhangsdrüse die Schilddrüsenhormonwerte normalisieren und die Hormonsignale entlang der Achse zwischen Hirnanhangsdrüse und Keimdrüsen beeinflussen kann.

Man vermutet, dass diese Peptide über die Regulation von Genen wirken, die Hormonbildung und -ausschüttung steuern.

Entscheidend: Es gibt keine klinischen Studien am Menschen. Das heutige Verständnis ist vollständig aus vorklinischen und Zellversuchen abgeleitet.

Beobachteter Nutzen

Nebenwirkungen

Datenlage

Wie gut ist das belegt?

D
Überwiegend Tierstudien
Belege stammen weit überwiegend aus Tiermodellen.

Vogelmodelle; keine klinischen Studien am Menschen.

Die Stufe beschreibt, wie gut untersucht ein Stoff ist — nicht, wie gut er wirkt. Eingestuft wird von Hand nach den unten aufgeführten Quellen; im Zweifel die schwächere Stufe.

Was die Stufen bedeuten und was hier fehlt
  1. AUmfangreiche HumanstudienZugelassenes Arzneimittel oder mehrere große kontrollierte Studien.
  2. BKlinische HumanstudienIn kontrollierten Studien am Menschen untersucht, Umfang begrenzt.
  3. CBegrenzte HumandatenKleine Studien, Fallserien oder Anwendung außerhalb kontrollierter Studien.
  4. DÜberwiegend TierstudienBelege stammen weit überwiegend aus Tiermodellen.
  5. EZell- und LaborversucheBelege stammen aus Zellkulturen oder Modellsystemen.

Für eine bessere EinstufungFür Stufe C fehlen Daten am Menschen — auch kleine Studien oder Fallserien.

Grundlage

Worauf sich alle Zahlen beziehen

Für Testagen wird empfohlen, das 20-mg-Vial mit 3 mL bakteriostatischem Wasser anzumischen. Daraus ergibt sich eine Konzentration von 6,67 mg/mL.

Alle Zahlen weiter unten beziehen sich auf genau dieses Mischverhältnis. Die Einheitenangaben in den Tabellen gelten also nur, wenn du dieselbe Wassermenge verwendest.

Nimmst du mehr oder weniger Wasser, ändert sich die Konzentration — und damit jede Einheitenangabe. Die Wirkstoffmenge im Vial bleibt gleich, sie verteilt sich nur anders. Rechne in dem Fall mit dem Umrechner weiter unten, nicht mit den Tabellenwerten.

Angewendet wird einmal täglich, subkutan. Das Schema arbeitet sich schrittweise nach oben — die erste Stufe dient dazu, die Verträglichkeit zu prüfen.

Rechner

Eigene Dosis umrechnen

Aufziehen bis

Gerechnet mit 6,67 mg/mL auf einer U-100-Spritze. Vollständiger Rechner →

Zubereitung

Anmischen

  1. 3 mL bakteriostatisches Wasser mit einer sterilen Spritze aufziehen.
  2. Das Wasser langsam an der Innenwand des Vials hinunterlaufen lassen — nicht direkt auf das Pulver strahlen, sonst schäumt es.
  3. Das Vial vorsichtig schwenken oder rollen, bis sich das Pulver vollständig gelöst hat. Auf keinen Fall schütteln.
  4. Die Lösung muss klar sein. Ergibt 6,67 mg/mL.
  5. Vial mit Anmischdatum und Konzentration beschriften und sofort in den Kühlschrank stellen.

Bei 6,67 mg/mL entspricht 1 Einheit auf der U-100-Spritze (0,01 mL) etwa 0,067 mg.

Haltbarkeit

Lagerung

  • Gefriergetrocknet (ungeöffnet): einfrieren bei -20 °C
  • Angemischt: im Kühlschrank bei 2-8 °C
  • Wiederholtes Einfrieren und Auftauen vermeiden.
  • Vor Licht geschützt lagern und das Vial mit dem Anmischdatum beschriften.
Bedarf

Was du dafür brauchst

  • Gerechnet mit dem Standardschema oben und 7 Anwendungen pro Woche:
  • 12 Wochen: 1 Vials, 84 Insulinspritzen, 85 Alkoholtupfer, 3 mL bakteriostatisches Wasser (entspricht 1 × 10-mL-Flasche).
  • 24 Wochen: 3 Vials, 168 Insulinspritzen, 171 Alkoholtupfer, 9 mL bakteriostatisches Wasser (entspricht 1 × 10-mL-Flasche).
  • Ein Kanülenbehälter für die sichere Entsorgung.
  • Die Vialzahl ist aufgerundet; Restmengen im Vial sind dabei berücksichtigt.
Praxis

Wichtige Hinweise

Handhabung

Injektionstechnik

Beleg

Quellen

2Übersichtsarbeiten
1amtliche Angabe
8weitere Quellen
11Quellen insgesamt

Eingeordnet nach dem, was in der Quellenangabe selbst steht. Wo die Art nicht eindeutig hervorgeht, zählt der Eintrag als weitere Quelle — nicht als Studie.

Allgemeine Grundlagen (4)

Diese Quellen stehen auf vielen Protokollen — sie belegen Injektionstechnik, Lagerung und Handhabung, nicht die Wirkung dieses Peptids.

  • CDCVaccine Administration: Subcutaneous Injection Technique (angle, site, no aspiration)Quelle öffnen ↗
  • MedlinePlusAmtliche AngabeSubcutaneous (SQ) Injections: Patient Instructions (site rotation and technique)Quelle öffnen ↗
  • PMCÜbersichtsarbeitSubcutaneous Injection Route: Pharmacokinetics and Clinical Applications ReviewQuelle öffnen ↗
  • NCBI BookshelfBest Practices for Injection (asepsis, preparation, and administration)Quelle öffnen ↗
Verwandt

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Vorgeschlagen anhand von Wirkprinzip, gemeinsamer Mischung und Forschungsgebiet dieser Sammlung. Das ist keine Aussage darüber, dass die Stoffe gleichwertig oder austauschbar wären.

Quellen und Berechnungsgrundlagen im jeweiligen Eintrag. Ursprüngliche Zusammenstellung ↗

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10.09.2026: Rückmeldelink, Quellenverweise und Linkvorschau ergänzt. Das ist keine medizinische Prüfung des Eintrags.