Retatrutide
Ein Abnehmwirkstoff der neuesten Generation. Retatrutid greift an drei Stoffwechselschaltern gleichzeitig an, dämpft den Appetit und hebt zugleich den Energieverbrauch. In der Phase-3-Studie TRIUMPH-1 verloren Teilnehmende unter 12 mg im Mittel 28 Prozent ihres Körpergewichts in 80 Wochen.
Erhältlich als 5 mg · 10 mg · 20 mg · 30 mg




In 30 Sekunden verstanden
- Was ist es?
- Triple-Agonist · Einzelsubstanz
- Wofür erforscht?
- Abnehmen und Körperfett
- Datenlage
- Stufe A — Umfangreiche Humanstudien
- Einschränkung
- Fünf abgeschlossene placebokontrollierte Phase-3-Studien mit zusammen über 6.500 Teilnehmenden. Nicht zugelassen – der Zulassungsantrag in den USA ist für 2027 angekündigt.
- Darreichungsform
- subkutane Injektion
Alle Zahlen unten — Startdosis, Einheiten, Anmischen, Lagerung und Bedarf — gelten für die gewählte Größe.
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Dosierungsschema
Studienarm – Aufbau bis 8 mg
| Phase | Wochendosis | Einheiten je Injektion |
|---|---|---|
| Woche 1-4 | 2 mg | 40 Einheiten (0,40 mL) |
| Woche 5-8 | 4 mg | 80 Einheiten (0,80 mL) |
| ab Woche 9 | 8 mg | 160 Einheiten (1,60 mL) |
Studienarm – Aufbau bis 12 mg
| Phase | Wochendosis | Einheiten je Injektion |
|---|---|---|
| Woche 1-4 | 2 mg | 40 Einheiten (0,40 mL) |
| Woche 5-8 | 4 mg | 80 Einheiten (0,80 mL) |
| Woche 9-12 | 8 mg | 160 Einheiten (1,60 mL) |
| ab Woche 13 | 12 mg | 240 Einheiten (2,40 mL) |
Erfahrungsberichte – niedriger Aufbau
| Phase | Wochendosis | Einheiten je Injektion |
|---|---|---|
| Woche 1-2 | 0,5 mg | 10 Einheiten (0,10 mL) |
| Woche 3-4 | 1 mg | 20 Einheiten (0,20 mL) |
| Woche 5-6 | 2 mg | 40 Einheiten (0,40 mL) |
| ab Woche 7 | 3 mg | 60 Einheiten (0,60 mL) |
Dosierungsschema
Studienarm – Aufbau bis 8 mg
| Phase | Wochendosis | Einheiten je Injektion |
|---|---|---|
| Woche 1-4 | 2 mg | 20 Einheiten (0,20 mL) |
| Woche 5-8 | 4 mg | 40 Einheiten (0,40 mL) |
| ab Woche 9 | 8 mg | 80 Einheiten (0,80 mL) |
Studienarm – Aufbau bis 12 mg
| Phase | Wochendosis | Einheiten je Injektion |
|---|---|---|
| Woche 1-4 | 2 mg | 20 Einheiten (0,20 mL) |
| Woche 5-8 | 4 mg | 40 Einheiten (0,40 mL) |
| Woche 9-12 | 8 mg | 80 Einheiten (0,80 mL) |
| ab Woche 13 | 12 mg | 120 Einheiten (1,20 mL) |
Erfahrungsberichte – niedriger Aufbau
| Phase | Wochendosis | Einheiten je Injektion |
|---|---|---|
| Woche 1-2 | 0,5 mg | 5 Einheiten (0,05 mL) |
| Woche 3-4 | 1 mg | 10 Einheiten (0,10 mL) |
| Woche 5-6 | 2 mg | 20 Einheiten (0,20 mL) |
| ab Woche 7 | 3 mg | 30 Einheiten (0,30 mL) |
Dosierungsschema
Studienarm – Aufbau bis 8 mg
| Phase | Wochendosis | Einheiten je Injektion |
|---|---|---|
| Woche 1-4 | 2 mg | 20 Einheiten (0,20 mL) |
| Woche 5-8 | 4 mg | 40 Einheiten (0,40 mL) |
| ab Woche 9 | 8 mg | 80 Einheiten (0,80 mL) |
Studienarm – Aufbau bis 12 mg
| Phase | Wochendosis | Einheiten je Injektion |
|---|---|---|
| Woche 1-4 | 2 mg | 20 Einheiten (0,20 mL) |
| Woche 5-8 | 4 mg | 40 Einheiten (0,40 mL) |
| Woche 9-12 | 8 mg | 80 Einheiten (0,80 mL) |
| ab Woche 13 | 12 mg | 120 Einheiten (1,20 mL) |
Erfahrungsberichte – niedriger Aufbau
| Phase | Wochendosis | Einheiten je Injektion |
|---|---|---|
| Woche 1-2 | 0,5 mg | 5 Einheiten (0,05 mL) |
| Woche 3-4 | 1 mg | 10 Einheiten (0,10 mL) |
| Woche 5-6 | 2 mg | 20 Einheiten (0,20 mL) |
| ab Woche 7 | 3 mg | 30 Einheiten (0,30 mL) |
Dosierungsschema
Studienarm – Aufbau bis 8 mg
| Phase | Wochendosis | Einheiten je Injektion |
|---|---|---|
| Woche 1-4 | 2 mg | 20 Einheiten (0,20 mL) |
| Woche 5-8 | 4 mg | 40 Einheiten (0,40 mL) |
| ab Woche 9 | 8 mg | 80 Einheiten (0,80 mL) |
Studienarm – Aufbau bis 12 mg
| Phase | Wochendosis | Einheiten je Injektion |
|---|---|---|
| Woche 1-4 | 2 mg | 20 Einheiten (0,20 mL) |
| Woche 5-8 | 4 mg | 40 Einheiten (0,40 mL) |
| Woche 9-12 | 8 mg | 80 Einheiten (0,80 mL) |
| ab Woche 13 | 12 mg | 120 Einheiten (1,20 mL) |
Erfahrungsberichte – niedriger Aufbau
| Phase | Wochendosis | Einheiten je Injektion |
|---|---|---|
| Woche 1-2 | 0,5 mg | 5 Einheiten (0,05 mL) |
| Woche 3-4 | 1 mg | 10 Einheiten (0,10 mL) |
| Woche 5-6 | 2 mg | 20 Einheiten (0,20 mL) |
| ab Woche 7 | 3 mg | 30 Einheiten (0,30 mL) |
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Was Retatrutide tut
Retatrutide wirkt an gleich drei Rezeptoren. Über GLP-1 und GIP steigert es die Insulinausschüttung — allerdings nur dann, wenn tatsächlich Glukose vorhanden ist — und dämpft den Appetit. So weit entspricht es den bekannten Inkretin-Wirkstoffen.
Hinzu kommt die Wirkung am Glukagon-Rezeptor. Sie hebt den Grundumsatz und den Energieverbrauch an und verstärkt damit den Fettabbau über das hinaus, was GLP-1 und GIP allein bewirken. Vorklinische Arbeiten deuten darauf hin, dass gerade dieser Anteil dem Absinken des Stoffwechsels entgegenwirkt, das den Körper sonst während einer Gewichtsabnahme bremst.
Ein angehängter Fettsäurerest verlängert die Verweildauer im Blut auf etwa sechs Tage Halbwertszeit — deshalb genügt eine Injektion pro Woche. Das Zusammenspiel der drei Signalwege führt zu geringerer Kalorienaufnahme, längerer Sättigung und verstärkter Fettverbrennung.
Beobachteter Nutzen
- Gewichtsabnahme in Phase 3: In TRIUMPH-1 mit 2.339 Teilnehmenden ohne Diabetes sank das Körpergewicht nach 80 Wochen im Mittel um 19,0 Prozent unter 4 mg, 25,9 Prozent unter 9 mg und 28,3 Prozent unter 12 mg – unter Scheinmedikament um 2,2 Prozent. In einer Verlängerung auf 104 Wochen waren es unter 12 mg 30,3 Prozent. Diese Zahlen stammen bisher nur aus einer Mitteilung des Herstellers und sind noch nicht in einer Fachzeitschrift begutachtet.
- Blutzucker: In der ersten veröffentlichten Phase-3-Studie TRANSCEND-T2D-1 mit 537 Teilnehmenden mit Typ-2-Diabetes sank der HbA1c nach 40 Wochen um 1,69 bis 1,94 Prozentpunkte, unter Scheinmedikament um 0,81 Prozentpunkte. Das Gewicht ging um 11,5 bis 15,3 Prozent zurück.
- Begleiterkrankungen: Bei Kniearthrose gingen die Schmerzen im WOMAC-Fragebogen unter 12 mg im Mittel um 4,5 Punkte zurück (TRIUMPH-4). Bei schwerer Adipositas mit Herz-Kreislauf-Erkrankung sanken Triglyzeride um 37,0 Prozent, Nicht-HDL-Cholesterin um 16,5 Prozent, der systolische Blutdruck um 9,3 mmHg und das hochsensitive CRP um 51,2 Prozent (TRIUMPH-3). Auch diese Angaben sind bisher nicht begutachtet.
- Körperzusammensetzung und Leber: In Phase-2-Untersuchungen bestand der Gewichtsverlust überwiegend aus Fettmasse; unter hohen Dosen bildete sich eine Fettleber bei über 80 Prozent der Untersuchten zurück.
Nebenwirkungen
- Am häufigsten Magen-Darm-Beschwerden, überwiegend während der Dosissteigerung: in TRIUMPH-1 Übelkeit bei 28,6 bis 42,4 Prozent, Durchfall bei 25,2 bis 34,1 Prozent, Verstopfung bei 23,8 bis 26,1 Prozent und Erbrechen bei 10,6 bis 25,3 Prozent.
- Hautmissempfindungen wie Kribbeln oder Brennen (Dysästhesie) bei 5,1 bis 12,5 Prozent. Dieses Signal wird in der Fachliteratur derzeit ausgewertet.
- Harnwegsinfekte bei 7,5 bis 8,8 Prozent. Auch dieses Signal ist Gegenstand laufender Fachdiskussion.
- Die Abbruchquote wegen Nebenwirkungen stieg mit der Dosis: 4,1 Prozent unter 4 mg, 6,9 Prozent unter 9 mg und 11,3 Prozent unter 12 mg, gegenüber 4,9 Prozent unter Scheinmedikament.
- Eine schrittweise Steigerung verringerte die Magen-Darm-Beschwerden deutlich gegenüber einem schnellen Aufbau: im schnellen Studienarm der Phase 2 traten sie bei 50 Prozent der Teilnehmenden auf.
- In TRANSCEND-T2D-1 traten keine schweren Unterzuckerungen auf. Zwei Todesfälle während der Studie wurden als nicht mit dem Wirkstoff zusammenhängend bewertet.
Wie gut ist das belegt?
Fünf abgeschlossene placebokontrollierte Phase-3-Studien mit zusammen über 6.500 Teilnehmenden. Nicht zugelassen – der Zulassungsantrag in den USA ist für 2027 angekündigt.
Die Stufe beschreibt, wie gut untersucht ein Stoff ist — nicht, wie gut er wirkt. Eingestuft wird von Hand nach den unten aufgeführten Quellen; im Zweifel die schwächere Stufe.
Was die Stufen bedeuten und was hier fehlt
- AUmfangreiche HumanstudienZugelassenes Arzneimittel oder mehrere große kontrollierte Studien.
- BKlinische HumanstudienIn kontrollierten Studien am Menschen untersucht, Umfang begrenzt.
- CBegrenzte HumandatenKleine Studien, Fallserien oder Anwendung außerhalb kontrollierter Studien.
- DÜberwiegend TierstudienBelege stammen weit überwiegend aus Tiermodellen.
- EZell- und LaborversucheBelege stammen aus Zellkulturen oder Modellsystemen.
Für eine bessere EinstufungHöher geht diese Skala nicht — Stufe A ist die oberste.
Worauf sich alle Zahlen beziehen
Für Retatrutide wird empfohlen, das 5-mg-Vial mit 1 mL bakteriostatischem Wasser anzumischen. Daraus ergibt sich eine Konzentration von 5 mg/mL.
Alle Zahlen weiter unten beziehen sich auf genau dieses Mischverhältnis. Die Einheitenangaben in den Tabellen gelten also nur, wenn du dieselbe Wassermenge verwendest.
Nimmst du mehr oder weniger Wasser, ändert sich die Konzentration — und damit jede Einheitenangabe. Die Wirkstoffmenge im Vial bleibt gleich, sie verteilt sich nur anders. Rechne in dem Fall mit dem Umrechner weiter unten, nicht mit den Tabellenwerten.
Angewendet wird einmal wöchentlich, subkutan. Das Schema arbeitet sich schrittweise nach oben — die erste Stufe dient dazu, die Verträglichkeit zu prüfen.
Worauf sich alle Zahlen beziehen
Für Retatrutide wird empfohlen, das 10-mg-Vial mit 1 mL bakteriostatischem Wasser anzumischen. Daraus ergibt sich eine Konzentration von 10 mg/mL.
Alle Zahlen weiter unten beziehen sich auf genau dieses Mischverhältnis. Die Einheitenangaben in den Tabellen gelten also nur, wenn du dieselbe Wassermenge verwendest.
Nimmst du mehr oder weniger Wasser, ändert sich die Konzentration — und damit jede Einheitenangabe. Die Wirkstoffmenge im Vial bleibt gleich, sie verteilt sich nur anders. Rechne in dem Fall mit dem Umrechner weiter unten, nicht mit den Tabellenwerten.
Angewendet wird einmal wöchentlich, subkutan. Das Schema arbeitet sich schrittweise nach oben — die erste Stufe dient dazu, die Verträglichkeit zu prüfen.
Worauf sich alle Zahlen beziehen
Für Retatrutide wird empfohlen, das 20-mg-Vial mit 2 mL bakteriostatischem Wasser anzumischen. Daraus ergibt sich eine Konzentration von 10 mg/mL.
Alle Zahlen weiter unten beziehen sich auf genau dieses Mischverhältnis. Die Einheitenangaben in den Tabellen gelten also nur, wenn du dieselbe Wassermenge verwendest.
Nimmst du mehr oder weniger Wasser, ändert sich die Konzentration — und damit jede Einheitenangabe. Die Wirkstoffmenge im Vial bleibt gleich, sie verteilt sich nur anders. Rechne in dem Fall mit dem Umrechner weiter unten, nicht mit den Tabellenwerten.
Angewendet wird einmal wöchentlich, subkutan. Das Schema arbeitet sich schrittweise nach oben — die erste Stufe dient dazu, die Verträglichkeit zu prüfen.
Worauf sich alle Zahlen beziehen
Für Retatrutide wird empfohlen, das 30-mg-Vial mit 3 mL bakteriostatischem Wasser anzumischen. Daraus ergibt sich eine Konzentration von 10 mg/mL.
Alle Zahlen weiter unten beziehen sich auf genau dieses Mischverhältnis. Die Einheitenangaben in den Tabellen gelten also nur, wenn du dieselbe Wassermenge verwendest.
Nimmst du mehr oder weniger Wasser, ändert sich die Konzentration — und damit jede Einheitenangabe. Die Wirkstoffmenge im Vial bleibt gleich, sie verteilt sich nur anders. Rechne in dem Fall mit dem Umrechner weiter unten, nicht mit den Tabellenwerten.
Angewendet wird einmal wöchentlich, subkutan. Das Schema arbeitet sich schrittweise nach oben — die erste Stufe dient dazu, die Verträglichkeit zu prüfen.
Eigene Dosis umrechnen
Gerechnet mit 5 mg/mL auf einer U-100-Spritze. Vollständiger Rechner →
Eigene Dosis umrechnen
Gerechnet mit 10 mg/mL auf einer U-100-Spritze. Vollständiger Rechner →
Eigene Dosis umrechnen
Gerechnet mit 10 mg/mL auf einer U-100-Spritze. Vollständiger Rechner →
Eigene Dosis umrechnen
Gerechnet mit 10 mg/mL auf einer U-100-Spritze. Vollständiger Rechner →
Anmischen
- 1 mL bakteriostatisches Wasser mit einer sterilen Spritze aufziehen.
- Das Wasser langsam an der Innenwand des Vials hinunterlaufen lassen — nicht direkt auf das Pulver strahlen, sonst schäumt es.
- Das Vial vorsichtig schwenken oder rollen, bis sich das Pulver vollständig gelöst hat. Auf keinen Fall schütteln.
- Die Lösung muss klar sein. Ergibt 5 mg/mL.
- Vial mit Anmischdatum und Konzentration beschriften und sofort in den Kühlschrank stellen.
Bei 5 mg/mL entspricht 1 Einheit auf der U-100-Spritze (0,01 mL) etwa 0,05 mg.
Anmischen
- 1 mL bakteriostatisches Wasser mit einer sterilen Spritze aufziehen.
- Das Wasser langsam an der Innenwand des Vials hinunterlaufen lassen — nicht direkt auf das Pulver strahlen, sonst schäumt es.
- Das Vial vorsichtig schwenken oder rollen, bis sich das Pulver vollständig gelöst hat. Auf keinen Fall schütteln.
- Die Lösung muss klar sein. Ergibt 10 mg/mL.
- Vial mit Anmischdatum und Konzentration beschriften und sofort in den Kühlschrank stellen.
Bei 10 mg/mL entspricht 1 Einheit auf der U-100-Spritze (0,01 mL) etwa 0,1 mg.
Anmischen
- 2 mL bakteriostatisches Wasser mit einer sterilen Spritze aufziehen.
- Das Wasser langsam an der Innenwand des Vials hinunterlaufen lassen — nicht direkt auf das Pulver strahlen, sonst schäumt es.
- Das Vial vorsichtig schwenken oder rollen, bis sich das Pulver vollständig gelöst hat. Auf keinen Fall schütteln.
- Die Lösung muss klar sein. Ergibt 10 mg/mL.
- Vial mit Anmischdatum und Konzentration beschriften und sofort in den Kühlschrank stellen.
Bei 10 mg/mL entspricht 1 Einheit auf der U-100-Spritze (0,01 mL) etwa 0,1 mg.
Anmischen
- 3 mL bakteriostatisches Wasser mit einer sterilen Spritze aufziehen.
- Das Wasser langsam an der Innenwand des Vials hinunterlaufen lassen — nicht direkt auf das Pulver strahlen, sonst schäumt es.
- Das Vial vorsichtig schwenken oder rollen, bis sich das Pulver vollständig gelöst hat. Auf keinen Fall schütteln.
- Die Lösung muss klar sein. Ergibt 10 mg/mL.
- Vial mit Anmischdatum und Konzentration beschriften und sofort in den Kühlschrank stellen.
Bei 10 mg/mL entspricht 1 Einheit auf der U-100-Spritze (0,01 mL) etwa 0,1 mg.
Lagerung
- Gefriergetrocknet (ungeöffnet): einfrieren bei -20 °C
- Angemischt: im Kühlschrank bei 2-8 °C, innerhalb von 4 Wochen aufbrauchen
- Vor Licht geschützt lagern und das Vial mit dem Anmischdatum beschriften.
Lagerung
- Gefriergetrocknet (ungeöffnet): einfrieren bei -20 °C
- Angemischt: im Kühlschrank bei 2-8 °C, innerhalb von 4 Wochen aufbrauchen
- Vor Licht geschützt lagern und das Vial mit dem Anmischdatum beschriften.
Lagerung
- Gefriergetrocknet (ungeöffnet): einfrieren bei -20 °C
- Angemischt: im Kühlschrank bei 2-8 °C, innerhalb von 4 Wochen aufbrauchen
- Vor Licht geschützt lagern und das Vial mit dem Anmischdatum beschriften.
Lagerung
- Gefriergetrocknet (ungeöffnet): einfrieren bei -20 °C
- Angemischt: im Kühlschrank bei 2-8 °C, innerhalb von 4 Wochen aufbrauchen
- Vor Licht geschützt lagern und das Vial mit dem Anmischdatum beschriften.
Was du dafür brauchst
- Gerechnet mit dem Standardschema oben und 1 Anwendung pro Woche:
- 12 Wochen: 12 Vials, 12 Insulinspritzen, 24 Alkoholtupfer, 12 mL bakteriostatisches Wasser (entspricht 2 × 10-mL-Flaschen).
- 24 Wochen: 31 Vials, 24 Insulinspritzen, 55 Alkoholtupfer, 31 mL bakteriostatisches Wasser (entspricht 4 × 10-mL-Flaschen).
- Ein Kanülenbehälter für die sichere Entsorgung.
- Die Vialzahl ist aufgerundet; Restmengen im Vial sind dabei berücksichtigt.
Was du dafür brauchst
- Gerechnet mit dem Standardschema oben und 1 Anwendung pro Woche:
- 12 Wochen: 6 Vials, 12 Insulinspritzen, 18 Alkoholtupfer, 6 mL bakteriostatisches Wasser (entspricht 1 × 10-mL-Flasche).
- 24 Wochen: 16 Vials, 24 Insulinspritzen, 40 Alkoholtupfer, 16 mL bakteriostatisches Wasser (entspricht 2 × 10-mL-Flaschen).
- Ein Kanülenbehälter für die sichere Entsorgung.
- Die Vialzahl ist aufgerundet; Restmengen im Vial sind dabei berücksichtigt.
Was du dafür brauchst
- Gerechnet mit dem Standardschema oben und 1 Anwendung pro Woche:
- 12 Wochen: 3 Vials, 12 Insulinspritzen, 15 Alkoholtupfer, 6 mL bakteriostatisches Wasser (entspricht 1 × 10-mL-Flasche).
- 24 Wochen: 8 Vials, 24 Insulinspritzen, 32 Alkoholtupfer, 16 mL bakteriostatisches Wasser (entspricht 2 × 10-mL-Flaschen).
- Ein Kanülenbehälter für die sichere Entsorgung.
- Die Vialzahl ist aufgerundet; Restmengen im Vial sind dabei berücksichtigt.
Was du dafür brauchst
- Gerechnet mit dem Standardschema oben und 1 Anwendung pro Woche:
- 12 Wochen: 2 Vials, 12 Insulinspritzen, 14 Alkoholtupfer, 6 mL bakteriostatisches Wasser (entspricht 1 × 10-mL-Flasche).
- 24 Wochen: 6 Vials, 24 Insulinspritzen, 30 Alkoholtupfer, 18 mL bakteriostatisches Wasser (entspricht 2 × 10-mL-Flaschen).
- Ein Kanülenbehälter für die sichere Entsorgung.
- Die Vialzahl ist aufgerundet; Restmengen im Vial sind dabei berücksichtigt.
Wichtige Hinweise
- Dosis, Datum und Einstichstelle jedes Mal notieren — nur so bleibt der Verlauf nachvollziehbar.
- Schrittweise steigern und Aufbaustufen nicht überspringen.
- Angemischte Vials nie über das angegebene Haltbarkeitsfenster hinaus verwenden.
- Bei trüber Lösung, Flocken oder Verfärbung das Vial verwerfen.
Injektionstechnik
- Vialdeckel und Einstichstelle mit einem Alkoholtupfer reinigen und vollständig trocknen lassen.
- Eine Hautfalte abheben und die Nadel im Winkel von 45 bis 90 Grad in das Unterhautfettgewebe einführen.
- Bei subkutaner Gabe nicht aspirieren. Langsam und gleichmäßig injizieren.
- Nach dem Injizieren einige Sekunden warten, bevor die Nadel zurückgezogen wird — so geht keine Dosis verloren.
- Einstichstellen systematisch wechseln (Bauch, Oberschenkel, Oberarm), um Verhärtungen zu vermeiden.
- Für jede Injektion eine neue sterile Nadel verwenden und sie sofort in einen Kanülenbehälter entsorgen.
Quellen
Eingeordnet nach dem, was in der Quellenangabe selbst steht. Wo die Art nicht eindeutig hervorgeht, zählt der Eintrag als weitere Quelle — nicht als Studie.
- Lancet (2026) – TRANSCEND-T2D-12026Bajaj HS, et al. Erste veröffentlichte Phase-3-Studie: Typ-2-Diabetes, 537 Teilnehmende, 40 Wochen, 4/9/12 mg gegen ScheinmedikamentQuelle öffnen ↗
- Diabetes, Obesity and Metabolism (2026) – TRIUMPH2026Giblin K, et al. Studienplan des Phase-3-Programms: vier Studien, über 5.800 Teilnehmende, Adipositas, Schlafapnoe und KniearthroseQuelle öffnen ↗
- ClinicalTrials.gov – TRIUMPH-1Phase-3-Studie zu Adipositas ohne Diabetes, 2.339 Teilnehmende, 80 Wochen (NCT05929066)Quelle öffnen ↗
- ClinicalTrials.gov – TRANSCEND-T2D-1Phase-3-Studie zu Typ-2-Diabetes, 537 Teilnehmende, 40 Wochen (NCT06354660)Quelle öffnen ↗
- Drug and Alcohol Review (2026)Übersichtsarbeit2026Piatkowski T, et al. Laboranalyse frei verkaufter Ware: der Wirkstoffgehalt lag zwischen 51 und 190 Prozent der Angabe auf dem EtikettQuelle öffnen ↗
- European Journal of Clinical Pharmacology (2026)2026Auswertung zu Hautmissempfindungen (Dysästhesie) unter GLP-1-WirkstoffenQuelle öffnen ↗
- European Journal of Internal Medicine (2026)2026Einordnung des Signals für Harnwegsinfekte unter RetatrutidQuelle öffnen ↗
- The Lancet Diabetes & Endocrinology (2025)Phase-2-Studie2025Körperzusammensetzung unter Retatrutid: Anteil von Fett- und Magermasse am Gewichtsverlust (Substudie der Phase 2)Quelle öffnen ↗
- BMJ (2026)2026Faktencheck zu einem berichteten Todesfall nach nicht zugelassenem Retatrutid aus dem freien HandelQuelle öffnen ↗
- The Lancet (2023)Phase-2-Studie2023Rosenstock J, et al. Retatrutide for type 2 diabetes: Phase 2 trial results (36-week study, HbA1c reductions, weight loss)Quelle öffnen ↗
- New England Journal of Medicine (2023)Phase-2-Studie2023Jastreboff AM, et al. Triple-hormone-receptor agonist Retatrutide for obesity: Phase 2 trial (48-week study, up to 24% weight loss)Quelle öffnen ↗
- American Diabetes Association (2023)Phase-2-Studie2023ADA Press Release: Novel agent Retatrutide results in substantial weight reduction (83rd Scientific Sessions, Phase 2 data)Quelle öffnen ↗
- ADA Meeting News (2023)Phase-2-Studie2023Phase 2 trial results: benefits of Retatrutide in obesity, type 2 diabetes, NASH (83rd ADA Scientific Sessions coverage)Quelle öffnen ↗
- ClinicalTrials.govStudy of Retatrutide (LY3437943) in adults with obesity (NCT04881760; protocol details, dosing regimens)Quelle öffnen ↗
- Current Obesity Reports (2025)Übersichtsarbeit2025Hamza M, et al. Triple agonism based therapies for obesity (review; titration strategies, GI side effect management)Quelle öffnen ↗
- Cell Metabolism (2022)2022Coskun T, et al. LY3437943 (Retatrutide): discovery to clinical proof of concept (triple GLP-1/GIP/glucagon agonist, preclinical mechanism)Quelle öffnen ↗
- Diabetes Care (2024)2024Incretin-based therapies: GLP-1, GIP, and glucagon receptor pharmacology (metabolic pathways, energy expenditure)Quelle öffnen ↗
- NEJM (2023)2023Supplementary Material - Jastreboff et al. obesity trial: cardiometabolic markers, liver fat reduction, lipid profilesQuelle öffnen ↗
- Hepatology (2024)2024Triple agonists in NAFLD/NASH: hepatic steatosis resolution (preclinical and clinical evidence)Quelle öffnen ↗
- The Lancet (2023)2023Supplementary Data - Rosenstock et al. diabetes trial: adverse event profiles, GI tolerability, titration schedulesQuelle öffnen ↗
- GenScript Peptide ServicesPeptide storage and handling guidelines (lyophilized and reconstituted storage conditions, stability)Quelle öffnen ↗
- Journal of Pharmaceutical Sciences (2018)2018Stability of peptides during freeze-thaw cycles (best practices for aliquoting and storage)Quelle öffnen ↗
Allgemeine Grundlagen (3)
Diese Quellen stehen auf vielen Protokollen — sie belegen Injektionstechnik, Lagerung und Handhabung, nicht die Wirkung dieses Peptids.
- CDCAmtliche AngabeVaccine administration: subcutaneous route (angle/site guidance; no aspiration required)Quelle öffnen ↗
- Johns Hopkins Arthritis CenterHow to give a subcutaneous injection (technique, site rotation, sharps disposal)Quelle öffnen ↗
- NCBI BookshelfAdministration of medication: subcutaneous injections (aseptic technique, preparation)Quelle öffnen ↗
Ähnliche Peptide
Vorgeschlagen anhand von Wirkprinzip, gemeinsamer Mischung und Forschungsgebiet dieser Sammlung. Das ist keine Aussage darüber, dass die Stoffe gleichwertig oder austauschbar wären.
Quellen und Berechnungsgrundlagen im jeweiligen Eintrag. Die Dosisangaben folgen den Studienarmen der aufgeführten Studien und Registereinträge.