Peptikon
BioregulatorEinzelnDarreichungsform nicht belegtEvidenz C

Pinealon

Ein Bioregulator für das Gehirn. In Zellversuchen senkte Pinealon Marker für oxidativen Stress, in Tiermodellen besserten sich Gedächtnis- und Lernaufgaben. Beim Menschen liegen bislang nur unkontrollierte Berichte vor.

Begrenzte Humandaten19 QuellenRechner verfügbar
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Pinealon 20 mg — Vial mit gefriergetrocknetem Pulver
Pinealon · 20 mg

In 30 Sekunden verstanden

Was ist es?
Bioregulator · Einzelsubstanz
Wofür erforscht?
Gedächtnis, Stimmung und Stress · Nerven und Neuropathie
Datenlage
Stufe C — Begrenzte Humandaten
Einschränkung
Klinische Berichte aus russischer Forschung, keine kontrollierten Studien.
Darreichungsform
Darreichungsform nicht belegt
Startdosis
1,0 mg
einmal täglich · Tag 1-5
Aufziehen bis
15 Einheiten (0,15 mL)
Konzentration
6,67 mg/mL
Anmischen
3 mL
Bereich
1,0-2,0 mg

Diese Vialstärke im Rechner öffnen →Dosis und Häufigkeit gibst du dort selbst ein.

Schema

Dosierungsschema

Keine StudienangabeDie folgenden Angaben stammen aus Erfahrungsberichten, nicht aus Studien am Menschen. Nachgerechnet ist hier nur die Umrechnung auf Vialgröße und Spritzeneinheiten.

Standard – schrittweiser Aufbau

Aus Erfahrungsberichten — keine Studienangabeeinmal täglich · Darreichungsform nicht belegt20 mg + 3 mL = 6,67 mg/mL
DaysTagesdosisEinheiten je Injektion
Tag 1-51,0 mg15 Einheiten (0,15 mL)
Tag 6-141,5 mg22,5 Einheiten (0,225 mL)
Tag 15-202,0 mg30 Einheiten (0,30 mL)
Wirkung

Was Pinealon tut

Pinealon besteht aus den Aminosäuren Glutaminsäure, Asparaginsäure und Arginin. Untersucht wurde es in Zell- und Modellsystemen auf mögliche Wirkungen auf Genaktivität und Eiweißbildung im Zusammenhang mit dem Untergang von Nervenzellen. Das sind Hinweise auf den Wirkmechanismus — ein Anwendungsschema lässt sich daraus nicht ableiten.

Einige Zellarbeiten deuteten auf eine Verringerung reaktiver Sauerstoffspezies hin. Die Befundlage ist jedoch nicht einheitlich und lässt daraus kein Anwendungsschema ableiten.

Vorklinische Studien zeigen nervenschützende Wirkungen gegen oxidativen Stress, Durchblutungsmangel und geistigen Abbau; in Tiermodellen verbesserten sich Gedächtnisleistung und Lernfähigkeit.

Unkontrollierte Humanberichte beschrieben Verbesserungen bei Gedächtnis und Aufmerksamkeit. Die zugänglichen Berichte nennen orale Kapseln; eine injizierte oder subkutane Gabe ist dadurch nicht belegt.

Ein erheblicher Teil der vorliegenden Arbeiten stammt aus derselben Forschungsgruppe um Khavinson. Unabhängige Replikationen liegen dieser Seite nicht vor.

Beobachteter Nutzen

Nebenwirkungen

Datenlage

Wie gut ist das belegt?

C
Begrenzte Humandaten
Kleine Studien, Fallserien oder Anwendung außerhalb kontrollierter Studien.

Klinische Berichte aus russischer Forschung, keine kontrollierten Studien.

Die Stufe beschreibt, wie gut untersucht ein Stoff ist — nicht, wie gut er wirkt. Eingestuft wird von Hand nach den unten aufgeführten Quellen; im Zweifel die schwächere Stufe.

Was die Stufen bedeuten und was hier fehlt
  1. AUmfangreiche HumanstudienZugelassenes Arzneimittel oder mehrere große kontrollierte Studien.
  2. BKlinische HumanstudienIn kontrollierten Studien am Menschen untersucht, Umfang begrenzt.
  3. CBegrenzte HumandatenKleine Studien, Fallserien oder Anwendung außerhalb kontrollierter Studien.
  4. DÜberwiegend TierstudienBelege stammen weit überwiegend aus Tiermodellen.
  5. EZell- und LaborversucheBelege stammen aus Zellkulturen oder Modellsystemen.

Für eine bessere EinstufungFür Stufe B fehlen kontrollierte Studien am Menschen.

Grundlage

Worauf sich alle Zahlen beziehen

Die Tabelle bewahrt eine externe Rechenangabe. Eine Darreichungsform und Dosierung am Menschen sind für diesen Stoff nicht belastbar belegt.

Die Umrechnung bezieht sich nur auf Vialgröße, Anmischmenge und Konzentration; sie ist keine Anwendungsempfehlung.

Rechner

Eigene Dosis umrechnen

Aufziehen bis
—
—

Gerechnet mit 6,67 mg/mL auf der rechnerischen Vial-Konzentration. Vollständiger Rechner →

Haltbarkeit

Lagerung

  • Gefriergetrocknet (ungeöffnet): einfrieren bei -20 °C
  • Angemischt: im Kühlschrank bei 2-8 °C
  • Wiederholtes Einfrieren und Auftauen vermeiden.
  • Vor Licht geschützt lagern und das Vial mit dem Anmischdatum beschriften.
Bedarf

Was du dafür brauchst

  • Gerechnet mit dem Standardschema oben und 7 Anwendungen pro Woche:
  • 12 Wochen: 6 Vials, 84 Insulinspritzen, 90 Alkoholtupfer, 18 mL bakteriostatisches Wasser (entspricht 2 × 10-mL-Flaschen).
  • 24 Wochen: 14 Vials, 168 Insulinspritzen, 182 Alkoholtupfer, 42 mL bakteriostatisches Wasser (entspricht 5 × 10-mL-Flaschen).
  • Ein Kanülenbehälter für die sichere Entsorgung.
  • Die Vialzahl ist aufgerundet; Restmengen im Vial sind dabei berücksichtigt.
Praxis

Wichtige Hinweise

Seitenstand: . Veröffentlichungsjahre stehen bei den einzelnen Quellen.

Beleg

Quellen

1präklinische Untersuchung
4Übersichtsarbeiten
1amtliche Angabe
13weitere Quellen
2021neueste Quelle
19Quellen insgesamt

Eingeordnet nach dem, was in der Quellenangabe selbst steht. Wo die Art nicht eindeutig hervorgeht, zählt der Eintrag als weitere Quelle — nicht als Studie.

Allgemeine Grundlagen (4)

Diese Quellen stehen auf vielen Protokollen — sie belegen Injektionstechnik, Lagerung und Handhabung, nicht die Wirkung dieses Peptids.

  • PMC (Subcutaneous Drug Injection Review)ÜbersichtsarbeitPharmacologic considerations of the subcutaneous routeQuelle öffnen ↗
  • CDCVaccine administration: subcutaneous route (angle/site; no aspiration)Quelle öffnen ↗
  • CDC (Subcut Injection PDF)Amtliche AngabeTechnique diagram and site guidance for subcutaneous injectionsQuelle öffnen ↗
  • NCBI BookshelfBest practices for injection (asepsis, preparation, and administration)Quelle öffnen ↗
Verwandt

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Vorgeschlagen anhand von Wirkprinzip, gemeinsamer Mischung und Forschungsgebiet dieser Sammlung. Das ist keine Aussage darüber, dass die Stoffe gleichwertig oder austauschbar wären.

Quellen und Berechnungsgrundlagen im jeweiligen Eintrag. Die Dosierungsschemata stammen aus Erfahrungsberichten, nicht aus Studien am Menschen; hier nachgerechnet ist die Umrechnung auf Vialgröße und Spritzeneinheiten.