GLOW
Die Hautmischung. GLOW verbindet GHK-Cu für Kollagen und Gewebeumbau, TB-500 für Zellwanderung und Gefäßneubildung sowie BPC-157 für die Durchblutung — gedacht für Haut und Geweberegeneration.

In 30 Sekunden verstanden
- Was ist es?
- Geweberegeneration · Fertigmischung
- Wofür erforscht?
- Haut und Bindegewebe
- Datenlage
- Nicht eingestuft — nicht ausreichend dokumentiert
- Einschränkung
- Die Kombination als solche ist nicht untersucht. Die Einstufung der einzelnen Bestandteile findest du auf deren Seiten.
- Darreichungsform
- subkutane Injektion
Diese Vialstärke im Rechner öffnen →Dosis und Häufigkeit gibst du dort selbst ein.
Dosierungsschema
Standard – schrittweiser Aufbau
| Woche | Tagesdosis | Einheiten je Injektion |
|---|---|---|
| Woche 1-4 | 2,33 mg | 10 Einheiten (0,10 mL) |
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- Vial (Mischung)GLOW 70mg - GHK-CU 50mg, TB-500 10mg, BPC-157 10mg70 mg gesamtWerbung · Partnerlink · Europa-PeptideBei Europa-Peptide ansehen
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Was GLOW tut
Die drei Bestandteile von GLOW wirken über getrennte, einander ergänzende Wege auf Heilung und Gewebereparatur.
GHK-Cu wirkt auf die Genaktivität: Es kann eine ganze Reihe von Genen für Gewebewachstum hochregulieren und solche für Entzündung und Gewebeabbau drosseln. In Bindegewebszellen regt es die Bildung von Kollagen und Glykosaminoglykanen an, fördert die Neubildung von Blutgefäßen und wirkt antioxidativ und entzündungshemmend, unter anderem über die Hemmung von NF-κB.
TB-500, also Thymosin beta-4, fördert vor allem die Wanderung von Zellen und den Umbau des Zellgerüsts. Nach einer Verletzung setzen Blutplättchen und Immunzellen körpereigenes Thymosin beta-4 frei, um weiteren Schaden zu begrenzen. TB-500 bindet an Aktin, mobilisiert Zellen zum Verletzungsort, beschleunigt die Bildung neuer Kapillaren und ruft Stamm- und Vorläuferzellen herbei. Zudem hemmt es den Zelltod und dämpft überschießende Entzündung und Vernarbung.
BPC-157 stößt eine vielschichtige Heilungsantwort an. Es verstärkt die Signalgebung von Wachstumsfaktoren, etwa durch mehr Rezeptoren für VEGF und PDGF, und regt Stickstoffmonoxid-Wege an, was die Durchblutung im verletzten Gewebe verbessert.
Beobachteter Nutzen
- Schnellere Wundheilung: Alle drei Bestandteile beschleunigten in Untersuchungen die Reparatur von Verletzungen. Thymosin beta-4 verbesserte den Wundverschluss bei chronischen Hautwunden in Studien am Menschen und im Tiermodell deutlich.
- Entzündungshemmung und Schmerzlinderung: Jedes der Peptide wirkt entzündungshemmend und kann so Schmerz und Schwellung am Verletzungsort mindern.
- Bessere Gewebequalität und weniger Vernarbung: TB-500 verringert die Ansammlung von Myofibroblasten, wodurch das Gewebe geordneter aufgebaut wird und weniger Narben entstehen.
- Breite Anwendbarkeit: von orthopädischen Verletzungen wie Sehnen- und Bänderrissen, Muskelzerrungen und Brüchen bis hin zu Anwendungen an der Haut.
Nebenwirkungen
- Nach der bisherigen Forschungslage im Allgemeinen gut verträglich; die einzelnen Bestandteile zeigten breite Sicherheitsspannen.
- Gelegentlich leichte Reaktionen an der Einstichstelle wie Rötung oder Juckreiz.
- Zu beachten: Die Mischung enthält Kupfer über den GHK-Cu-Anteil — bei längerer Anwendung ein relevanter Gesichtspunkt.
Wie gut ist das belegt?
Die Kombination als solche ist nicht untersucht. Die Einstufung der einzelnen Bestandteile findest du auf deren Seiten.
Die Stufe beschreibt, wie gut untersucht ein Stoff ist — nicht, wie gut er wirkt. Eingestuft wird von Hand nach den unten aufgeführten Quellen; im Zweifel die schwächere Stufe.
Was die Stufen bedeuten und was hier fehlt
- AUmfangreiche HumanstudienZugelassenes Arzneimittel oder mehrere große kontrollierte Studien.
- BKlinische HumanstudienIn kontrollierten Studien am Menschen untersucht, Umfang begrenzt.
- CBegrenzte HumandatenKleine Studien, Fallserien oder Anwendung außerhalb kontrollierter Studien.
- DÜberwiegend TierstudienBelege stammen weit überwiegend aus Tiermodellen.
- EZell- und LaborversucheBelege stammen aus Zellkulturen oder Modellsystemen.
Für eine bessere EinstufungFür eine Einstufung fehlen belegte Ergebnisse — ohne die steht hier bewusst keine geratene Note.
Worauf sich alle Zahlen beziehen
Für GLOW wird empfohlen, das 70-mg-Blend-Vial mit 3 mL bakteriostatischem Wasser anzumischen. Daraus ergibt sich eine Konzentration von 23,3 mg/mL.
Alle Zahlen weiter unten beziehen sich auf genau dieses Mischverhältnis. Die Einheitenangaben in den Tabellen gelten also nur, wenn du dieselbe Wassermenge verwendest.
Nimmst du mehr oder weniger Wasser, ändert sich die Konzentration — und damit jede Einheitenangabe. Die Wirkstoffmenge im Vial bleibt gleich, sie verteilt sich nur anders. Rechne in dem Fall mit dem Umrechner weiter unten, nicht mit den Tabellenwerten.
Angewendet wird einmal täglich, subkutan. Das Schema arbeitet sich schrittweise nach oben — die erste Stufe dient dazu, die Verträglichkeit zu prüfen.
Eigene Dosis umrechnen
Gerechnet mit 23,3 mg/mL auf einer U-100-Spritze. Vollständiger Rechner →
Anmischen
- 3 mL bakteriostatisches Wasser mit einer sterilen Spritze aufziehen.
- Das Wasser langsam an der Innenwand des Vials hinunterlaufen lassen — nicht direkt auf das Pulver strahlen, sonst schäumt es.
- Das Vial vorsichtig schwenken oder rollen, bis sich das Pulver vollständig gelöst hat. Auf keinen Fall schütteln.
- Die Lösung muss klar sein. Ergibt 23,3 mg/mL.
- Vial mit Anmischdatum und Konzentration beschriften und sofort in den Kühlschrank stellen.
Bei 23,3 mg/mL entspricht 1 Einheit auf der U-100-Spritze (0,01 mL) etwa 0,233 mg.
Lagerung
- Gefriergetrocknet (ungeöffnet): einfrieren bei -20 °C
- Angemischt: im Kühlschrank bei 2-8 °C
- Vor Licht geschützt lagern und das Vial mit dem Anmischdatum beschriften.
Was du dafür brauchst
- Gerechnet mit dem Standardschema oben und 7 Anwendungen pro Woche:
- 12 Wochen: 3 Vials, 84 Insulinspritzen, 87 Alkoholtupfer, 9 mL bakteriostatisches Wasser (entspricht 1 × 10-mL-Flasche).
- 24 Wochen: 6 Vials, 168 Insulinspritzen, 174 Alkoholtupfer, 18 mL bakteriostatisches Wasser (entspricht 2 × 10-mL-Flaschen).
- Ein Kanülenbehälter für die sichere Entsorgung.
- Die Vialzahl ist aufgerundet; Restmengen im Vial sind dabei berücksichtigt.
Wichtige Hinweise
- Dosis, Datum und Einstichstelle jedes Mal notieren — nur so bleibt der Verlauf nachvollziehbar.
- Schrittweise steigern und Aufbaustufen nicht überspringen.
- Angemischte Vials nie über das angegebene Haltbarkeitsfenster hinaus verwenden.
- Bei trüber Lösung, Flocken oder Verfärbung das Vial verwerfen.
Injektionstechnik
- Vialdeckel und Einstichstelle mit einem Alkoholtupfer reinigen und vollständig trocknen lassen.
- Eine Hautfalte abheben und die Nadel im Winkel von 45 bis 90 Grad in das Unterhautfettgewebe einführen.
- Bei subkutaner Gabe nicht aspirieren. Langsam und gleichmäßig injizieren.
- Nach dem Injizieren einige Sekunden warten, bevor die Nadel zurückgezogen wird — so geht keine Dosis verloren.
- Einstichstellen systematisch wechseln (Bauch, Oberschenkel, Oberarm), um Verhärtungen zu vermeiden.
- Für jede Injektion eine neue sterile Nadel verwenden und sie sofort in einen Kanülenbehälter entsorgen.
Quellen
Eingeordnet nach dem, was in der Quellenangabe selbst steht. Wo die Art nicht eindeutig hervorgeht, zählt der Eintrag als weitere Quelle — nicht als Studie.
- International Journal of Molecular Sciences2018Regenerative and Protective Actions of the GHK-Cu Peptide in the Light of the New Gene Data (2018)Quelle öffnen ↗
- Vitamins & Hormones (PubMed)2016Thymosin β4 Promotes Dermal Healing (2016)Quelle öffnen ↗
- Expert Opinion on Biological Therapy (PubMed)2012Thymosin β4: A Multi-Functional Regenerative Peptide. Basic Properties and Clinical Applications (2012)Quelle öffnen ↗
- HSS Journal (PMC)Systematische Übersicht2025Emerging Use of BPC-157 in Orthopaedic Sports Medicine: A Systematic Review (2025)Quelle öffnen ↗
- Journal of Applied Physiology (PubMed)2011The Promoting Effect of Pentadecapeptide BPC 157 on Tendon Healing Involves Tendon Outgrowth, Cell Survival, and Cell Migration (2011)Quelle öffnen ↗
- CDC Pink Book (14th Edition)2022General Best Practice Guidelines for Immunization - Vaccine Administration (Subcutaneous Injection) (2022)Quelle öffnen ↗
Allgemeine Grundlagen (2)
Diese Quellen stehen auf vielen Protokollen — sie belegen Injektionstechnik, Lagerung und Handhabung, nicht die Wirkung dieses Peptids.
- Bachem Peptide Technical Guide2023Handling and Storage Guidelines for Peptides (2023)Quelle öffnen ↗
- International Journal of Medical SciencesÜbersichtsarbeit2025Exploring the Role of Tripeptides in Wound Healing and Skin Regeneration: A Comprehensive Review (2025)Quelle öffnen ↗
Ähnliche Peptide
Vorgeschlagen anhand von Wirkprinzip, gemeinsamer Mischung und Forschungsgebiet dieser Sammlung. Das ist keine Aussage darüber, dass die Stoffe gleichwertig oder austauschbar wären.
Quellen und Berechnungsgrundlagen im jeweiligen Eintrag. Ursprüngliche Zusammenstellung ↗