GeweberegenerationEinzelnsubkutane InjektionEvidenz C

GHK-Cu

Ein Kupferpeptid für Haut und Bindegewebe. GHK-Cu wird im Zusammenhang mit Kollagenbildung, Gewebeumbau und Wundheilung erforscht — die belastbarsten Daten stammen aus der äußerlichen Anwendung.

Erhältlich als 50 mg · 100 mg

Begrenzte Humandaten18 QuellenRechner verfügbarExternes Produkt verfügbar
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GHK-Cu 50 mg — Vial mit gefriergetrocknetem Pulver
GHK-Cu · 50 mg

In 30 Sekunden verstanden

Was ist es?
Geweberegeneration · Einzelsubstanz
Wofür erforscht?
Verletzung, Sehnen und Gelenke · Haut und Bindegewebe
Datenlage
Stufe C — Begrenzte Humandaten
Einschränkung
Humandaten fast ausschließlich aus äußerlicher Anwendung und Wundversorgung.
Darreichungsform
subkutane Injektion
Vialgröße

Alle Zahlen unten — Startdosis, Einheiten, Anmischen, Lagerung und Bedarf — gelten für die gewählte Größe.

Startdosis
2,0 mg
einmal täglich · ab Woche 1
Aufziehen bis
12 Einheiten (0,12 mL)
Konzentration
16,67 mg/mL
Anmischen
3 mL
Bereich
1 mg - 2 mg

Diese Vialstärke im Rechner öffnen →Dosis und Häufigkeit gibst du dort selbst ein.

Schema

Dosierungsschema

Konservativer Aufbau

Literaturschemaeinmal täglich · subkutane Injektion50 mg + 3 mL = 16,67 mg/mL
Woche / PhaseDosis je InjektionEinheiten je Injektion
Woche 1-41,0 mg6 Einheiten (0,06 mL)
Woche 5-81,5 mg9 Einheiten (0,09 mL)
ab Woche 92,0 mg12 Einheiten (0,12 mL)

Standard – schrittweiser Aufbau

Literaturschemaeinmal täglich · subkutane Injektion50 mg + 3 mL = 16,67 mg/mL
Woche / PhaseDosis je InjektionEinheiten je Injektion
ab Woche 12,0 mg12 Einheiten (0,12 mL)
Extern

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Wirkung

Was GHK-Cu tut

GHK-Cu ist ein natürlich vorkommendes Tripeptid, das Kupfer bindet. Untersucht wird es im Zusammenhang mit der Signalgebung in der extrazellulären Matrix, mit kollagenbezogenen Stoffwechselwegen, der Abwehr freier Radikale und dem Umbau von Gewebe.

Die Datenlage beim Menschen stammt überwiegend aus Untersuchungen zur äußerlichen Anwendung und zur Wundversorgung. Ein Tiermodell zur Wundheilung liefert zusätzlich Erkenntnisse zur örtlichen Gabe.

Wichtig für die Einordnung: Was beobachtet wird, hängt stark vom Anwendungsweg, der Zubereitung, der Konzentration und dem Studienaufbau ab. Ergebnisse aus einer äußerlichen Anwendung lassen sich nicht ohne Weiteres auf andere Anwendungswege übertragen.

Beobachteter Nutzen

Nebenwirkungen

Datenlage

Wie gut ist das belegt?

C
Begrenzte Humandaten
Kleine Studien, Fallserien oder Anwendung außerhalb kontrollierter Studien.

Humandaten fast ausschließlich aus äußerlicher Anwendung und Wundversorgung.

Die Stufe beschreibt, wie gut untersucht ein Stoff ist — nicht, wie gut er wirkt. Eingestuft wird von Hand nach den unten aufgeführten Quellen; im Zweifel die schwächere Stufe.

Was die Stufen bedeuten und was hier fehlt
  1. AUmfangreiche HumanstudienZugelassenes Arzneimittel oder mehrere große kontrollierte Studien.
  2. BKlinische HumanstudienIn kontrollierten Studien am Menschen untersucht, Umfang begrenzt.
  3. CBegrenzte HumandatenKleine Studien, Fallserien oder Anwendung außerhalb kontrollierter Studien.
  4. DÜberwiegend TierstudienBelege stammen weit überwiegend aus Tiermodellen.
  5. EZell- und LaborversucheBelege stammen aus Zellkulturen oder Modellsystemen.

Für eine bessere EinstufungFür Stufe B fehlen kontrollierte Studien am Menschen.

Grundlage

Worauf sich alle Zahlen beziehen

Für GHK-Cu wird empfohlen, das 50-mg-Vial mit 3 mL bakteriostatischem Wasser anzumischen. Daraus ergibt sich eine Konzentration von 16,67 mg/mL.

Alle Zahlen weiter unten beziehen sich auf genau dieses Mischverhältnis. Die Einheitenangaben in den Tabellen gelten also nur, wenn du dieselbe Wassermenge verwendest.

Nimmst du mehr oder weniger Wasser, ändert sich die Konzentration — und damit jede Einheitenangabe. Die Wirkstoffmenge im Vial bleibt gleich, sie verteilt sich nur anders. Rechne in dem Fall mit dem Umrechner weiter unten, nicht mit den Tabellenwerten.

Angewendet wird einmal täglich, subkutan. Das Schema arbeitet sich schrittweise nach oben — die erste Stufe dient dazu, die Verträglichkeit zu prüfen.

Rechner

Eigene Dosis umrechnen

Aufziehen bis

Gerechnet mit 16,67 mg/mL auf einer U-100-Spritze. Vollständiger Rechner →

Zubereitung

Anmischen

  1. 3 mL bakteriostatisches Wasser mit einer sterilen Spritze aufziehen.
  2. Das Wasser langsam an der Innenwand des Vials hinunterlaufen lassen — nicht direkt auf das Pulver strahlen, sonst schäumt es.
  3. Das Vial vorsichtig schwenken oder rollen, bis sich das Pulver vollständig gelöst hat. Auf keinen Fall schütteln.
  4. Die Lösung muss klar sein. Ergibt 16,67 mg/mL.
  5. Vial mit Anmischdatum und Konzentration beschriften und sofort in den Kühlschrank stellen.

Bei 16,67 mg/mL entspricht 1 Einheit auf der U-100-Spritze (0,01 mL) etwa 0,167 mg.

Haltbarkeit

Lagerung

Keine Angabe in der QuelleFür diese Zubereitung liegt keine Lagerungsangabe vor. Die allgemeinen Regeln stehen unter Lagern und haltbar halten — sie ersetzen keine stoffspezifische Angabe.
Bedarf

Was du dafür brauchst

  • Gerechnet mit dem Standardschema oben und 7 Anwendungen pro Woche:
  • 12 Wochen: 4 Vials, 84 Insulinspritzen, 88 Alkoholtupfer, 12 mL bakteriostatisches Wasser (entspricht 2 × 10-mL-Flaschen).
  • 24 Wochen: 7 Vials, 168 Insulinspritzen, 175 Alkoholtupfer, 21 mL bakteriostatisches Wasser (entspricht 3 × 10-mL-Flaschen).
  • Ein Kanülenbehälter für die sichere Entsorgung.
  • Die Vialzahl ist aufgerundet; Restmengen im Vial sind dabei berücksichtigt.
Praxis

Wichtige Hinweise

Handhabung

Injektionstechnik

Beleg

Quellen

1Humanstudie
1präklinische Untersuchung
1Übersichtsarbeit
2Herstellerinformationen
1Klinikinformationen
12weitere Quellen
2018neueste Quelle
18Quellen insgesamt

Eingeordnet nach dem, was in der Quellenangabe selbst steht. Wo die Art nicht eindeutig hervorgeht, zählt der Eintrag als weitere Quelle — nicht als Studie.

Allgemeine Grundlagen (2)

Diese Quellen stehen auf vielen Protokollen — sie belegen Injektionstechnik, Lagerung und Handhabung, nicht die Wirkung dieses Peptids.

  • Centers for Disease Control and Prevention. Current subcutaneous injection technique job aid.Quelle öffnen ↗
  • World Health Organization, NCBI Bookshelf. Best practices for injections and related procedures.Quelle öffnen ↗
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Vorgeschlagen anhand von Wirkprinzip, gemeinsamer Mischung und Forschungsgebiet dieser Sammlung. Das ist keine Aussage darüber, dass die Stoffe gleichwertig oder austauschbar wären.

Quellen und Berechnungsgrundlagen im jeweiligen Eintrag. Ursprüngliche Zusammenstellung ↗

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10.09.2026: Rückmeldelink, Quellenverweise und Linkvorschau ergänzt. Das ist keine medizinische Prüfung des Eintrags.