Peptikon
GeweberegenerationEinzelnsubkutane InjektionEvidenz C

BPC-157

Ein Reparaturpeptid. BPC-157 wird eingesetzt, um die Heilung von Sehnen, Bändern, Muskeln und Darmschleimhaut zu beschleunigen — es fördert die Durchblutung im geschädigten Gewebe und dämpft Entzündung. Die Belege stammen fast ausschließlich aus Tierversuchen.

Erhältlich als 5 mg · 10 mg

Begrenzte Humandaten23 QuellenRechner verfügbarExternes Produkt verfügbar
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BPC-157 5 mg — Vial mit gefriergetrocknetem Pulver
BPC-157 · 5 mg

In 30 Sekunden verstanden

Was ist es?
Geweberegeneration · Einzelsubstanz
Wofür erforscht?
Verletzung, Sehnen und Gelenke · Magen und Darm
Datenlage
Stufe C — Begrenzte Humandaten
Einschränkung
Drei kleine Untersuchungen am Menschen ohne Vergleichsgruppe; eine Phase-1-Studie von 2015 ohne veröffentlichtes Ergebnis. Kontrollierte Studien laufen erst seit 2026.
Darreichungsform
subkutane Injektion
Vialgröße

Alle Zahlen unten — Startdosis, Einheiten, Anmischen, Lagerung und Bedarf — gelten für die gewählte Größe.

Startdosis
0,2 mg
einmal täglich · Woche 1-2
Aufziehen bis
12 Einheiten (0,12 mL)
Konzentration
1,67 mg/mL
Anmischen
3 mL
Bereich
0,2-0,6 mg

Diese Vialstärke im Rechner öffnen →Dosis und Häufigkeit gibst du dort selbst ein.

Schema

Dosierungsschema

Standard – schrittweiser Aufbau

Literaturschemaeinmal täglich · subkutane Injektion5 mg + 3 mL = 1,67 mg/mL
WocheTagesdosisEinheiten je Injektion
Woche 1-20,2 mg12 Einheiten (0,12 mL)
Woche 3-40,4 mg24 Einheiten (0,24 mL)
ab Woche 50,6 mg36 Einheiten (0,36 mL)
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Wirkung

Was BPC-157 tut

BPC-157 ist ein synthetisches Peptid, das einem Teilabschnitt eines im menschlichen Magensaft vorkommenden Proteins nachgebildet ist. In vorklinischen Untersuchungen greift es in den Stickstoffmonoxid-Stoffwechsel ein und beeinflusst die Ausschüttung von Wachstumsfaktoren. Beides fördert die Neubildung feiner Blutgefäße und die Einlagerung von Kollagen in geschädigtem Gewebe.

In Tiermodellen heilten Verletzungen an Darm, Sehnen, Bändern und Muskulatur unter BPC-157 schneller ab. Am Menschen gibt es bisher nur drei kleine Untersuchungen ohne Vergleichsgruppe, alle aus derselben Privatpraxis in Florida: zu Knieschmerzen, zum Blasenschmerzsyndrom und zur Verträglichkeit einer Infusion bei zwei Personen. Eine 2015 registrierte Phase-1-Studie zur Einnahme als Tablette hat nie Ergebnisse veröffentlicht.

Entscheidend für die Einordnung: Kontrollierte Wirksamkeitsstudien am Menschen fehlen. Seit Februar 2026 läuft die erste placebokontrollierte Phase-2-Studie, zu Zerrungen der hinteren Oberschenkelmuskulatur mit 120 Teilnehmenden. BPC-157 ist nirgends als Arzneimittel zugelassen. In den USA empfahl ein Beratungsgremium der Arzneimittelbehörde FDA im Juli 2026 mit 8 zu 6 Stimmen, den Wirkstoff in die Liste der für Apothekenrezepturen zulässigen Stoffe aufzunehmen – obwohl die Fachleute der Behörde fehlende hochwertige Daten zu Sicherheit und Wirksamkeit bemängelten. Eine Entscheidung der FDA steht aus.

Beobachteter Nutzen

Nebenwirkungen

Datenlage

Wie gut ist das belegt?

C
Begrenzte Humandaten
Kleine Studien, Fallserien oder Anwendung außerhalb kontrollierter Studien.

Drei kleine Untersuchungen am Menschen ohne Vergleichsgruppe; eine Phase-1-Studie von 2015 ohne veröffentlichtes Ergebnis. Kontrollierte Studien laufen erst seit 2026.

Die Stufe beschreibt, wie gut untersucht ein Stoff ist — nicht, wie gut er wirkt. Eingestuft wird von Hand nach den unten aufgeführten Quellen; im Zweifel die schwächere Stufe.

Was die Stufen bedeuten und was hier fehlt
  1. AUmfangreiche HumanstudienZugelassenes Arzneimittel oder mehrere große kontrollierte Studien.
  2. BKlinische HumanstudienIn kontrollierten Studien am Menschen untersucht, Umfang begrenzt.
  3. CBegrenzte HumandatenKleine Studien, Fallserien oder Anwendung außerhalb kontrollierter Studien.
  4. DÜberwiegend TierstudienBelege stammen weit überwiegend aus Tiermodellen.
  5. EZell- und LaborversucheBelege stammen aus Zellkulturen oder Modellsystemen.

Für eine bessere EinstufungFür Stufe B fehlen kontrollierte Studien am Menschen.

Grundlage

Worauf sich alle Zahlen beziehen

Für BPC-157 wird empfohlen, das 5-mg-Vial mit 3 mL bakteriostatischem Wasser anzumischen. Daraus ergibt sich eine Konzentration von 1,67 mg/mL.

Alle Zahlen weiter unten beziehen sich auf genau dieses Mischverhältnis. Die Einheitenangaben in den Tabellen gelten also nur, wenn du dieselbe Wassermenge verwendest.

Nimmst du mehr oder weniger Wasser, ändert sich die Konzentration — und damit jede Einheitenangabe. Die Wirkstoffmenge im Vial bleibt gleich, sie verteilt sich nur anders. Rechne in dem Fall mit dem Umrechner weiter unten, nicht mit den Tabellenwerten.

Angewendet wird einmal täglich, subkutan. Das Schema arbeitet sich schrittweise nach oben — die erste Stufe dient dazu, die Verträglichkeit zu prüfen.

Rechner

Eigene Dosis umrechnen

Aufziehen bis
—
—

Gerechnet mit 1,67 mg/mL auf einer U-100-Spritze. Vollständiger Rechner →

Zubereitung

Anmischen

  1. 3 mL bakteriostatisches Wasser mit einer sterilen Spritze aufziehen.
  2. Das Wasser langsam an der Innenwand des Vials hinunterlaufen lassen — nicht direkt auf das Pulver strahlen, sonst schäumt es.
  3. Das Vial vorsichtig schwenken oder rollen, bis sich das Pulver vollständig gelöst hat. Auf keinen Fall schütteln.
  4. Die Lösung muss klar sein. Ergibt 1,67 mg/mL.
  5. Vial mit Anmischdatum und Konzentration beschriften und sofort in den Kühlschrank stellen.

Bei 1,67 mg/mL entspricht 1 Einheit auf der U-100-Spritze (0,01 mL) etwa 0,017 mg.

Haltbarkeit

Lagerung

  • Gefriergetrocknet (ungeöffnet): einfrieren bei -20 °C
  • Angemischt: im Kühlschrank bei 2-8 °C
  • Wiederholtes Einfrieren und Auftauen vermeiden.
  • Vor Licht geschützt lagern und das Vial mit dem Anmischdatum beschriften.
Bedarf

Was du dafür brauchst

  • Gerechnet mit dem Standardschema oben und 7 Anwendungen pro Woche:
  • 12 Wochen: 9 Vials, 84 Insulinspritzen, 93 Alkoholtupfer, 27 mL bakteriostatisches Wasser (entspricht 3 × 10-mL-Flaschen).
  • 24 Wochen: 19 Vials, 168 Insulinspritzen, 187 Alkoholtupfer, 57 mL bakteriostatisches Wasser (entspricht 6 × 10-mL-Flaschen).
  • Ein Kanülenbehälter für die sichere Entsorgung.
  • Die Vialzahl ist aufgerundet; Restmengen im Vial sind dabei berücksichtigt.
Praxis

Wichtige Hinweise

Handhabung

Injektionstechnik

Seitenstand: . Veröffentlichungsjahre stehen bei den einzelnen Quellen.

Beleg

Quellen

1Humanstudie
1präklinische Untersuchung
6Übersichtsarbeiten
15weitere Quellen
2027neueste Quelle
23Quellen insgesamt

Eingeordnet nach dem, was in der Quellenangabe selbst steht. Wo die Art nicht eindeutig hervorgeht, zählt der Eintrag als weitere Quelle — nicht als Studie.

Allgemeine Grundlagen (3)

Diese Quellen stehen auf vielen Protokollen — sie belegen Injektionstechnik, Lagerung und Handhabung, nicht die Wirkung dieses Peptids.

  • Johns Hopkins Arthritis CenterHow to give a subcutaneous injection (patient education resource)Quelle öffnen ↗
  • CDCVaccine administration: subcutaneous route (angle/site; no aspiration)Quelle öffnen ↗
  • Subcutaneous Drug Injection Review (PMC)ÜbersichtsarbeitPharmacologic considerations of the subcutaneous routeQuelle öffnen ↗
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Vorgeschlagen anhand von Wirkprinzip, gemeinsamer Mischung und Forschungsgebiet dieser Sammlung. Das ist keine Aussage darüber, dass die Stoffe gleichwertig oder austauschbar wären.

Quellen und Berechnungsgrundlagen im jeweiligen Eintrag. Die Dosierungsschemata stammen aus Erfahrungsberichten, nicht aus Studien am Menschen; hier nachgerechnet ist die Umrechnung auf Vialgröße und Spritzeneinheiten.