Peptikon
Experimentell (Onkologie)EinzelnDarreichungsform nicht belegtEvidenz D

PNC-27

Ein experimentelles Peptid aus zwei Abschnitten: einem Bereich aus dem Tumorsuppressorprotein p53 und einer membranaktiven Sequenz. Untersucht wurde es bisher in Zelllinien und Mausmodellen. Ausdrückliche Warnung: keine Daten am Menschen, die FDA weist auf fehlende Belege hin — keine Krebsbehandlung.

Überwiegend Tierdaten14 QuellenRechner verfügbar
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PNC-27 30 mg — Vial mit gefriergetrocknetem Pulver
PNC-27 · 30 mg

In 30 Sekunden verstanden

Was ist es?
Experimentell (Onkologie) · Einzelsubstanz
Datenlage
Stufe D — Überwiegend Tierstudien
Einschränkung
Nur Mausmodelle. Die FDA weist ausdrücklich auf fehlende Belege hin.
Darreichungsform
Darreichungsform nicht belegt
Startdosis
0,10 mg
einmal täglich · Woche 1-2
Aufziehen bis
1 Einheiten (0,01 mL)
Konzentration
10 mg/mL
Anmischen
3 mL
Bereich
0,1-0,5 mg

Diese Vialstärke im Rechner öffnen →Dosis und Häufigkeit gibst du dort selbst ein.

Schema

Dosierungsschema

Keine StudienangabeDie folgenden Angaben stammen aus Erfahrungsberichten, nicht aus Studien am Menschen. Eine Human-Dosierung und eine Darreichungsform sind nicht belegt; die Tabelle zeigt nur die bisherige rechnerische Orientierung.

Standard – schrittweiser Aufbau

Aus Erfahrungsberichten — keine Studienangabeeinmal täglich · Darreichungsform nicht belegt30 mg + 3 mL = 10 mg/mL
WocheTagesdosisEinheiten je Injektion
Woche 1-20,10 mg1 Einheiten (0,01 mL)
Woche 3-40,20 mg2 Einheiten (0,02 mL)
Woche 5-80,30 mg3 Einheiten (0,03 mL)
Woche 9-120,40 mg4 Einheiten (0,04 mL)
Woche 13-160,50 mg5 Einheiten (0,05 mL)
Wirkung

Was PNC-27 tut

PNC-27 ist ein zusammengesetztes Peptid. Es besteht aus einem Abschnitt des Tumorsuppressorproteins p53, konkret den Aminosäuren 12 bis 26, verbunden mit einer Führungssequenz, die das Durchdringen von Zellmembranen ermöglicht.

Vorklinische Studien deuten darauf hin, dass PNC-27 gezielt an HDM-2 bindet, das auf der Oberfläche von Krebszellen vorkommt. Das destabilisiert die Zellmembran und führt zum Zelluntergang, während normale Zellen verschont bleiben.

In Mausmodellen mit Tumoren hemmte die Gabe in die Bauchhöhle das Wachstum von Krebszellen.

Entscheidend: Es wurden keinerlei Studien am Menschen durchgeführt. Sämtliche Dosierungsangaben sind rein rechnerische Übertragungen aus vorklinischen Arbeiten.

Beobachteter Nutzen

Nebenwirkungen

Datenlage

Wie gut ist das belegt?

D
Überwiegend Tierstudien
Belege stammen weit überwiegend aus Tiermodellen.

Nur Mausmodelle. Die FDA weist ausdrücklich auf fehlende Belege hin.

Die Stufe beschreibt, wie gut untersucht ein Stoff ist — nicht, wie gut er wirkt. Eingestuft wird von Hand nach den unten aufgeführten Quellen; im Zweifel die schwächere Stufe.

Was die Stufen bedeuten und was hier fehlt
  1. AUmfangreiche HumanstudienZugelassenes Arzneimittel oder mehrere große kontrollierte Studien.
  2. BKlinische HumanstudienIn kontrollierten Studien am Menschen untersucht, Umfang begrenzt.
  3. CBegrenzte HumandatenKleine Studien, Fallserien oder Anwendung außerhalb kontrollierter Studien.
  4. DÜberwiegend TierstudienBelege stammen weit überwiegend aus Tiermodellen.
  5. EZell- und LaborversucheBelege stammen aus Zellkulturen oder Modellsystemen.

Für eine bessere EinstufungFür Stufe C fehlen Daten am Menschen — auch kleine Studien oder Fallserien.

Grundlage

Worauf sich alle Zahlen beziehen

Die Tabelle bewahrt eine externe Rechenangabe. Eine Darreichungsform und Dosierung am Menschen sind für diesen Stoff nicht belastbar belegt.

Die Umrechnung bezieht sich nur auf Vialgröße, Anmischmenge und Konzentration; sie ist keine Anwendungsempfehlung.

Rechner

Eigene Dosis umrechnen

Aufziehen bis
—
—

Gerechnet mit 10 mg/mL auf der rechnerischen Vial-Konzentration. Vollständiger Rechner →

Haltbarkeit

Lagerung

  • Gefriergetrocknet (ungeöffnet): einfrieren bei -20 °C
  • Angemischt: im Kühlschrank bei 2-8 °C
  • Wiederholtes Einfrieren und Auftauen vermeiden.
  • Vor Licht geschützt lagern und das Vial mit dem Anmischdatum beschriften.
Bedarf

Was du dafür brauchst

  • Gerechnet mit dem Standardschema oben und 7 Anwendungen pro Woche:
  • 12 Wochen: 1 Vials, 84 Insulinspritzen, 85 Alkoholtupfer, 3 mL bakteriostatisches Wasser (entspricht 1 × 10-mL-Flasche).
  • 24 Wochen: 3 Vials, 168 Insulinspritzen, 171 Alkoholtupfer, 9 mL bakteriostatisches Wasser (entspricht 1 × 10-mL-Flasche).
  • Ein Kanülenbehälter für die sichere Entsorgung.
  • Die Vialzahl ist aufgerundet; Restmengen im Vial sind dabei berücksichtigt.
Praxis

Wichtige Hinweise

Seitenstand: . Veröffentlichungsjahre stehen bei den einzelnen Quellen.

Beleg

Quellen

1präklinische Untersuchung
3Übersichtsarbeiten
1amtliche Angabe
9weitere Quellen
2024neueste Quelle
14Quellen insgesamt

Eingeordnet nach dem, was in der Quellenangabe selbst steht. Wo die Art nicht eindeutig hervorgeht, zählt der Eintrag als weitere Quelle — nicht als Studie.

Allgemeine Grundlagen (4)

Diese Quellen stehen auf vielen Protokollen — sie belegen Injektionstechnik, Lagerung und Handhabung, nicht die Wirkung dieses Peptids.

  • CDCAmtliche AngabeVaccine administration: subcutaneous route (angle/site guidance)Quelle öffnen ↗
  • NCBI BookshelfBest practices for injection (asepsis, preparation, and administration)Quelle öffnen ↗
  • Subcutaneous Drug Injection Review (PMC)ÜbersichtsarbeitPharmacologic considerations of the subcutaneous routeQuelle öffnen ↗
  • Biomedicines (2024)Übersichtsarbeit2024Übersicht zu peptide-induced transmembrane pore formation mit Einordnung von PNC-27.Quelle öffnen ↗

Quellen und Berechnungsgrundlagen im jeweiligen Eintrag. Die Dosierungsschemata stammen aus externen Erfahrungsberichten, nicht aus Studien am Menschen; die Tabelle ist nur auf die Vialgröße und Einheiten umgerechnet.